Die Österreicherinnen und Österreicher lieben Eier – das beweist ein Blick auf die aktuellen Zahlen. Im Jahr 2025 stieg der Eierkonsum auf 246 Eier pro Kopf an und markiert damit einen historischen Höchststand. Auch im Lebensmitteleinzelhandel ist die Nachfrage seit dem Jahr 2015 um satte 25 Prozent nach oben geklettert.
Fokus auf Eier aus Österreich
Besonders wichtig ist den Konsumentinnen und Konsumenten beim Eierkauf die Herkunft. Laut der RollAMA-Motivanalyse für das Jahr 2025 ist die regionale Herkunft für 82 Prozent der Menschen entscheidend. Knapp mehr als die Hälfte der Eier, die im Supermarkt über die Kassa gehen, stammten 2025 zudem aus Bio- oder Freilandhaltung.
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Qualitätsversprechen
Martin Greßl, der Leiter der Qualitätsstrategie der AMA-Marketing, sieht darin ein klares Zeichen: "Die Konsumentinnen und Konsumenten konsumieren immer mehr Eier. Sie wollen wissen, woher sie kommen und wie die Legehennen gehalten werden. Wer beim Einkauf auf das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel oder auch das AMA-Biosiegel schaut, greift zu geprüfter Qualität aus Österreich, stärkt Bäuerinnen und Bauern und sichert Arbeitsplätze in den Regionen."
Damit die hohen Standards in Österreich gehalten werden können, fordert der AMA-Experte: "Mehr österreichisches Ei braucht auch ein starkes Qualitätsversprechen". Das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel setzt dabei auf strenge Regeln, die bei den Betrieben durch jährliche unabhängige Kontrollen vom Stall bis ins Regal sichergestellt werden. Die Qualitätssicherung beginnt dabei bereits bei der Legehenne. Zu den festen Vorgaben gehören unter anderem:
- Österreichische Herkunft der Tiere ab der Geburt
- Verpflichtende Mitgliedschaft des Betriebes im Tiergesundheitsdienst
- Die ausschließliche Verwendung von zertifizierten Futtermitteln
Genug Eier für die Weihnachtskekse
Im Frühjahr kam es europaweit kurzzeitig zu Lieferproblemen. Greßl beruhigt jedoch die Lage: "Zu Ostern kam es in ganz Europa kurzfristig zu Engpässen bei der Versorgung mit Eiern. Inzwischen hat sich die Situation wieder entspannt. Die Versorgung ist für das laufende Jahr gesichert – auch mit Blick auf die bevorstehende Backsaison rund um Weihnachten."