So., 18 Uhr

Spanien darf sich gegen Saudis keinen Patzer leisten

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Nach dem pomadigen Erstauftritt erwartet ganz Spanien von seinen Fußballkünstlern den Beweis ihrer Schaffenskraft.
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Das zweite Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien bestreitet der Turnier-Mitfavorit mit geschärften Sinnen. "Vielleicht hat uns dieser Schreck in Alarmbereitschaft versetzt", sagte Verteidiger Marc Cucurella. "Uns ist klar geworden, dass wir in jedem Spiel zu 100 Prozent konzentriert sein müssen, denn jede Mannschaft kann einen schlagen." So gut es zuletzt bei der EM lief - bei Weltmeisterschaften ist das stolze Fußballland seit dem Titel 2010 nicht mehr über das Achtelfinale hinausgekommen. Und mittlerweile fast 300 WM-Minuten torlos.

Das soll Lamine Yamal ändern. Auf den Schultern des Wunderknaben ruht die Hoffnung der Öffentlichkeit - obwohl der Teenager vom FC Barcelona lange am Oberschenkel verletzt war. Beginnen wird er auch gegen Saudi-Arabien nicht, wie Trainer Luis de la Fuente erklärte.

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Zumindest eine Halbzeit soll sich aber ausgehen. Yamals Flügelzangen-Partner Nico Williams wird nach Verletzung ebenfalls behutsam herangeführt. Gegner Saudi-Arabien hat das Ziel, erstmals seit 1994 wieder die K.-o.-Runde zu erreichen, nach dem 1:1 gegen Uruguay etwas deutlicher vor Augen. Dass die Auswahl aus dem Wüstenstaat zu Sensationen fähig ist, zeigte sie bei der WM 2022 mit einem 2:1 gegen den späteren Weltmeister Argentinien.