Urlaubsgeheimnis

Spanien-Geheimtipp: Hier machen die Einheimischen Urlaub

© Getty Images
Während Millionen Touristen Jahr für Jahr die bekannten Spanien-Hotspots stürmen, machen die Spanier selbst lieber einen Bogen um die überfüllten Ferienorte. Stattdessen zieht es sie an versteckte Traumstrände, in charmante Küstenstädtchen und in Regionen, die viele Urlauber noch gar nicht auf dem Schirm haben.

Dass Spanien zu den beliebtesten Urlaubsländern Europas zählt, ist längst bekannt. Doch während Millionen Reisende Jahr für Jahr die bekannten Hotspots ansteuern, zieht es die Spanier selbst oft ganz woanders hin. Sie lieben ihr Land und kennen die Orte, die vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben sind. Wir haben uns auf die Suche nach diesen Geheimtipps gemacht und zeigen, wo die Spanier selbst am liebsten ihre Auszeit genießen.

Spanien: Hier machen die Einheimischen Urlaub

Andalusien: Conil & Chiclana de la Frontera 

© Getty Images

Im Süden Andalusiens liegt die malerische Costa de la Luz. Statt Betonburgen und Massenabfertigung findet man hier weite, naturbelassene Sandstrände wie die weltberühmte Playa de la Barrosa in Chiclana de la Frontera. Gleich nebenan verzaubert Conil de la Frontera mit dem typischen Charme der andalusischen "Weißen Dörfer", engen Gassen und lebhaften Tapas-Bars. Ein Sommerabend hier bedeutet: fangfrischer Fisch, ein Glas kühler Sherry und eine stetige Brise vom Atlantik, die auch Kitesurfer-Herzen höher schlagen lässt.

Costa Verde in Asturien

© Getty Images

Wenn es in Madrid und Sevilla im Hochsommer brütend heiß wird, fliehen viele Spanier in den kühlen Norden. Asturien ist ein absolutes Naturparadies und wird völlig zu Recht "Costa Verde" (Grüne Küste) genannt. Hier treffen dramatische Klippen auf versteckte Buchten wie die Playa de Guadamía oder die Playa de Poo. Das Highlight ist jedoch die spektakuläre Kulisse: Nur wenige Kilometer hinter den malerischen Fischerdörfern erheben sich die majestätischen Kalksteingipfel des Nationalparks Picos de Europa. Ein Muss für Outdoor-Fans und Gourmets.

Santander, Kantabrien

© Getty Images

Zwischen Asturien und dem Baskenland liegt Kantabrien mit seiner eleganten Hauptstadt Santander. Die Stadt schmiegt sich an eine der schönsten Buchten Spaniens und kombiniert urbanen Chic mit Strandleben. Die weitläufigen Strände von El Sardinero und die Halbinsel La Magdalena mit ihrem Sommerpalast laden zu endlosen Spaziergängen ein. Kulturfans kommen im modernen Kunstzentrum Centro Botín auf ihre Kosten. Wenn die Sonne untergeht, mischt man sich unter die lebenslustigen Cantabros und genießt "Rabas" (lokale, frittierte Tintenfischringe) zu einem kühlen Cerveza.

Sanxenxo, Galizien

© Getty Images

Im Nordwesten Spaniens wartet Galizien mit zerklüfteten Küsten und mystischen Meeresarmen, den Rías Baixas, auf. Sanxenxo gilt hier als die unangefochtene Urlaubsmetropole der Einheimischen. Tagsüber sonnt man sich an traumhaften Dünenstränden wie der vier Kilometer langen A Lanzada. Abends erwacht die schicke Küstenpromenade am Playa de Silgar zum Leben. Kulinarisch ist diese Region das absolute Mekka für Liebhaber von Meeresfrüchten. Nirgendwo sonst in Spanien schmeckt der Oktopus so zart und der lokale Albariño-Weißwein so frisch.

Dénia und Jávea, Costa Blanca

© Getty Images

Wer das wärmere Wasser des Mittelmeers bevorzugt, den großen Touristenhochburgen à la Benidorm aber entfliehen will, reist an die nördliche Costa Blanca. Dénia und das benachbarte Jávea sind absolute Lieblingsorte für Urlauber aus Madrid oder Valencia. Dénia punktet mit einer mittelalterlichen Burg, einer wunderschönen Altstadt und exzellenter Gastronomie. Jávea liegt hingegen malerisch eingebettet am Fuße des Montgó-Massivs und verzaubert mit traumhaften Badebuchten wie der Cala Portitxol. Hier findet man den perfekten Mix aus historischen Gassen, unberührter Natur und kristallklarem Mittelmeer.