Bayern-Knall
Spektakuläre Wende im Poker um Michael Olise (24)
Der Flügelspieler des FC Bayern galt als einer der Wunschkandidaten der Königlichen. Nun zeichnet sich jedoch eine überraschende Kehrtwende ab: Statt des Franzosen rückt offenbar ein anderer Bundesliga-Star in den Mittelpunkt der Madrider Transferpläne.
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Diomande statt Olise
Nach übereinstimmenden Berichten von The Athletic und Transferexperte Fabrizio Romano hat Real Madrid seine Bemühungen um RB-Leipzig-Offensivspieler Yan Diomande deutlich intensiviert. Demnach haben die Spanier bereits ein erstes offizielles Angebot abgegeben. Die Offerte soll sich auf insgesamt 100 Millionen Euro belaufen – 90 Millionen Euro als fixe Ablösesumme sowie weitere zehn Millionen Euro an Bonuszahlungen.
Leipzig soll das Angebot allerdings zurückgewiesen haben. Nach Informationen von Sky fordern die Sachsen sogar eine noch höhere Ablöse. Trotzdem laufen die Gespräche zwischen beiden Klubs weiter.
Die Entwicklung kommt durchaus überraschend. Zuletzt galt Paris Saint-Germain als Favorit auf eine Verpflichtung Diomandes, der sich mit dem französischen Spitzenklub bereits weitgehend einig gewesen sein soll. Mit dem Einstieg von Real Madrid ist das Rennen um den Offensivspieler nun jedoch wieder völlig offen.
Für den FC Bayern könnte die neue Entwicklung ein echter Glücksfall sein. Da Diomande und Olise ein ähnliches Spielerprofil besitzen und beide bevorzugt auf den offensiven Außenbahnen eingesetzt werden, erscheint es äußerst unwahrscheinlich, dass Real Madrid in einem Transferfenster beide Hochkaräter verpflichtet.
Nicht zum Verkauf
In München hatte die Vereinsführung zuletzt mehrfach klargestellt, dass Olise nicht zum Verkauf steht. Gleichzeitig wurde berichtet, dass die Bayern den Vertrag des französischen Nationalspielers langfristig verlängern und ihn zu einem der bestbezahlten Spieler des Kaders machen möchten.
Sollte Real Madrid den Transfer von Diomande tatsächlich erfolgreich abschließen, dürften die Spekulationen um einen Wechsel von Michael Olise nach Spanien vorerst beendet sein.