Nach DFB-Aus

Trainer-Knall: Nagelsmann winkt Top-Job in der Premier-League

Ein Mann im schwarzen Shirt zeigt den Daumen nach oben und blickt ernst nach vorn.
© APA/AFP/PEDRO UGARTE
Wenige Wochen nach seinem Abschied als deutscher Bundestrainer könnte Julian Nagelsmann bereits vor der nächsten großen Aufgabe stehen.
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Zwar ist der 39-Jährige aktuell ohne Verein, doch Transferexperte Gianluca Di Marzio ist überzeugt, dass seine Pause nicht lange dauern wird.

Im Interview mit Wettfreunde erklärte der italienische Transfer-Insider, Nagelsmann habe trotz des enttäuschenden WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft nichts von seinem guten Ruf eingebüßt. "Er gilt als junger und visionärer Trainer", so Di Marzio. Deshalb sei es "nur eine Frage der Zeit", bis der frühere Coach von RB Leipzig und Bayern München wieder an der Seitenlinie stehe. Konkrete Angebote gebe es derzeit zwar noch nicht, weil momentan kaum Spitzenklubs auf Trainersuche seien. Das könne sich jedoch schon in den ersten Wochen der neuen Saison ändern.

Ein Mann mit blondem Haar blickt nachdenklich zur Seite, im Freien bei Tageslicht.
e © EPA

England als nächstes Ziel?

Als wahrscheinlichstes Ziel nennt Di Marzio die Premier League. Dort haben mehrere Topklubs ihre Trainer erst vor wenigen Monaten ausgetauscht. Sollten Vereine wie Chelsea, Liverpool oder Manchester City mit ihren neuen Coaches schwach in die Saison starten, könnte Nagelsmann zu den ersten Kandidaten für einen Trainerwechsel gehören. Der Italiener hält den Deutschen für "wie geschaffen" für den Vereinsfußball, weil dieser seine Stärken vor allem in der täglichen Arbeit mit einer Mannschaft ausspielen könne. Nach seiner Einschätzung könnte Nagelsmann bereits in zwei bis drei Monaten wieder einen Trainerposten übernehmen.

Nagelsmann hatte den DFB nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Weltmeisterschaft verlassen. Nach dem frühen K.-o. stand seine Arbeit zwar in der Kritik, international genießt er jedoch weiterhin hohes Ansehen. Vor allem seine Erfolge mit Hoffenheim, RB Leipzig und dem FC Bayern sowie sein Ruf als innovativer Taktiker machen ihn für zahlreiche Spitzenvereine interessant. Branchenbeobachter gehen deshalb davon aus, dass sein Name spätestens bei den ersten Trainerdiskussionen der neuen Saison wieder auftauchen wird.

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