Mit Kompetenz-Team

Stadt überprüft jeden einzelnen KI-Einsatz

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Künstliche Intelligenz hält in der Wiener Stadtverwaltung immer stärker Einzug, bei Fachverfahren sowie in Hochrisikobereichen kommt sie vorerst aber noch nicht zum Zug.
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Wiens Verwaltung setzt wie auch andere Metropolen rund um den Globus auf Künstliche Intelligenz (KI), vor allem wenn es um die Erstellung von Texten und Bildern geht. Bevor neue Anwendungen freigegeben werden, wird jedoch jeder einzelne Fall von einem eigenen Kompetenz-Team geprüft. Dabei stehen rechtliche, technische und wirtschaftliche Fragen im Blickpunkt des Interesses. Das große Ziel ist es, mögliche Chancen gezielt zu nutzen, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Bei Anträgen auf Parkpickerl oder anderen Amtswegen ist derzeit noch keine KI im Einsatz, in solchen Verfahren kommen weiterhin klassische Computersysteme zum Einsatz. Die Stadt will dadurch sicherstellen, dass wichtige Entscheidungen mit direkten Auswirkungen auf Bürger weiterhin unter menschlicher Kontrolle bleiben.

Auf der anderen Seite wächst der Druck auf die IT-Sicherheit. Erst vor Kurzem wurden bei einem Cyberangriff 26.000 interne Dokumente der Stadt Wien gestohlen, betroffen waren auch jene von rund 6.000 Personen. Hinweise auf eine Veröffentlichung gibt es laut Behörden derzeit aber nicht. Die Dimensionen sind jedenfalls enorm: Die Wiener Stadtverwaltung betreibt 10.000 Server und speichert Daten im Umfang von 47 Petabyte. Während Angreifer zunehmend auf KI setzen, investieren auch die Sicherheitsteams verstärkt in moderne Schutzmaßnahmen.