Die Organisatoren des neuen Formel-1-Rennens in der spanischen Metropole Madrid planen nach einer wenig actionreichen Premiere tiefgreifende Umbauarbeiten an der Strecke. "Wir arbeiten daran", bestätigte eine Sprecherin des Kurses am Messegelände am Stadtrand von Madrid bei einer Tagung in London. Das klare Ziel für das kommende Jahr lautet, die Show auf dem Kurs deutlich zu verbessern, wofür allerdings noch die finale Zustimmung des Automobil-Weltverbandes FIA erforderlich ist.
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Formel-1-Piloten üben scharfe Kritik am Madring-Layout
Auf dem sogenannten "Madring" nahe dem Flughafen von Madrid gab es beim Debüt Mitte September kaum Überholmanöver, weshalb heftige Kritik aufkam. Zwar sollte die Steilkurve "La Monumental" eigentlich ein Highlight darstellen, doch zahlreiche Unfälle in den Nachwuchsklassen veranlassten die Teams der Königsklasse zur Vorsicht. Auch Weltmeister Lando Norris verlor durch eine virtuelle Safety-Car-Phase den Sieg und forderte deutliche Anpassungen wie eine längere Gerade.
Norris rechnet mit sinnlosen Kurven des Kurses ab
Der McLaren-Pilot, der hinter Kimi Antonelli und Max Verstappen auf dem dritten Rang landete, verlangte konkrete Einschnitte im Streckenverlauf. "Sie sollten die Kurven 18 und 19 weglassen, die sind sinnlos", polterte Norris gegen die Streckenführung. Der Brite betonte zwar, dass er sich auf die Rückkehr im nächsten Jahr freue, stellte jedoch klar, dass der Kurs in seiner aktuellen Form für ihn derzeit noch keine großartige Rennstrecke sei.