In New York

Sturm-Chaos: Mann (56) von Baum erschlagen

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Ein heftiger Herbststurm sorgt im Nordosten der USA für Chaos. In New York starb ein 56-jähriger Mann, nachdem ein Baum auf ihn stürzte. Dazu kommen Stromausfälle, gesperrte Straßen und zahlreiche Flugausfälle.
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Das Unglück ereignete sich am Nachmittag des 26. September im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn. Der 56-Jährige arbeitete für die städtische Wohnbaubehörde NYCHA und wurde laut US-Medien von einem umstürzenden Baum getroffen.

Der Mann wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, dort konnte jedoch nur noch sein Tod festgestellt werden. Nach Angaben von CBS News war er als Hausmeister tätig und bei den Bewohnern sehr geschätzt.

Sturm legt Teile der US-Ostküste lahm

Der Sturm brachte heftige Regenfälle und starke Windböen. In New York wurden Böen von mehr als 80 km/h gemessen. Gleichzeitig warnten die Behörden vor Überschwemmungen und gefährlichem Hochwasser entlang der Atlantikküste.

Am Samstagnachmittag waren in sechs Bundesstaaten mehr als 95.000 Haushalte ohne Strom, rund 35.000 davon allein im Bundesstaat New York. Dort werden in den kommenden Tagen teilweise bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet.

Gouverneurin Kathy Hochul rief für mehrere Bezirke vorsorglich den Notstand aus. An der Küste wurden Wellen von mehr als sechs Metern erwartet.

Konzerte und Flüge abgesagt

Auch der Veranstaltungs- und Flugverkehr bekam den Sturm zu spüren. Das bekannte Global Citizen Festival im Central Park wurde erstmals seit seinem Start 2012 abgesagt. Auch zwei Konzerte von Ed Sheeran nahe Boston mussten gestrichen werden.

Am Flughafen Boston wurden laut "Flightaware" allein am Samstagvormittag mehr als 250 Flüge gestrichen. Hunderte weitere Flüge fielen an der US-Ostküste aus oder hatten Verspätung.

Auch rund um die Vereinten Nationen in New York wurde vor den heftigen Windböen gewarnt. Wegen der laufenden UNO-Generaldebatte wurden Medienvertreter aufgefordert, ihre technische Ausrüstung in Sicherheit zu bringen.