Parkstrafe
Supermarkt kassiert 82 Euro von Fremdparkern
Beim Lidl in der Spanheimer Straße in der Wolfsberger Innenstadt gelten seit dem 12. Juni neue Regeln. Das berichtet "Kleine Zeitung". Weil der zentral gelegene Parkplatz in der Vergangenheit immer wieder gerne für private Erledigungen von Nichtkunden blockiert wurde, reagiert der Supermarkt nun. Auf die neue Parkregelung wird beim Unterstand für die Einkaufswagen und direkt im Kassabereich mit aufgeklebten Zetteln hingewiesen.
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Kamera registriert alle Autokennzeichen
Das System funktioniert über eine digitale Kennzeichenerfassung. Bei der Ein- und Ausfahrt wird das Auto automatisch registriert. Die maximale Parkdauer auf dem Gelände ist dabei auf exakt eine Stunde begrenzt. Wer diese Zeit überschreitet, muss mit einer Besitzstörungsgebühr rechnen. Lidl stellt laut "Kleine Zeitung" klar, dass dies keine flächendeckende Einführung sei, sondern eine gezielte Maßnahme an ausgewählten Standorten mit einer potenziell hohen Anzahl an Fremdparkern.
Überwachung durch externe Firma
Lidl will seinen Kundinnen und Kunden einen möglichst einfachen Einkauf ermöglichen und dazu gehöre auch, dass ausreichend Parkplätze vorhanden und verfügbar seien, heißt es vonseiten des Diskonters. Die Firma Park & Control hat die Überwachung und die gesamte Abwicklung an dem Kärntner Standort mittlerweile übernommen.
Saftige Strafe für lange Parkdauer
Wird die erlaubte Parkzeit von einer Stunde überschritten, stellt der Dienstleister eine vertragliche Pönale in Höhe von 82 Euro aus. Lidl Österreich betont dabei, dass das Unternehmen selbst von diesen Pönalen finanziell nicht profitiert. Da es im Supermarkt jedoch auch mal zu Wartezeiten an den Kassen kommen kann und ein Einkauf etwas länger dauern könnte, ist im digitalen Überwachungssystem eine entsprechende Kulanzzeit für Kunden hinterlegt.