Wien. Eine Tierfreundin hat den Fall mit Fotos und Videos dokumentiert. Die getroffenen Vögel konnten bisher nicht gesichert werden. Sichtungen gab es rund um den Bertha-Zuckerkandl-Weg, die U- und S-Bahn-Station Spittelau und den dortigen Skywalk. Bei einer Taube steckte ein silberfarbener Pfeil im Gefieder, bei einer zweiten ein oranger Pfeil im Oberschenkel. Eine der Tauben humpelte stark.
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Nach Einschätzung eines Wiener Fachhändlers dürften die Pfeile aus einem Blasrohr stammen. Eines der Geschosse gilt als mögliche Jagdspitze; die Anwendung setze Erfahrung voraus.
Angst, dass Mensch getroffen wird
Madeleine Petrovic, Präsidentin von Tierschutz Austria, ist empört: "Die Tiere müssen vermutlich schon seit Tagen mit Pfeilen im Körper weiterleben. Wer gezielt auf Tauben schießt, nimmt Schmerzen und langes Leiden bewusst in Kauf. Wir haben das selbstverständlich angezeigt und wir damit verhindern, dass weitere Tiere, gar Menschen, getroffen und verletzt werden!"
Wer verdächtige Beobachtungen macht, weitere verletzte oder tote Tauben findet oder Pfeile entdeckt, soll Polizei oder Verein verständigen – und die Täter nicht selbst zu stellen versuchen. Gefundene Pfeile nicht reinigen und möglichst nicht berühren!
Hinweise an office@tierschutz-austria.at oder an die nächste Polizeidienststelle.