Hinter Til Schweiger liegen Jahre, in denen vieles aus dem Gleichgewicht geraten ist. Jetzt spricht der 62-jährige Schauspieler und Regisseur im neuen "Playboy" über sein Leben ohne Alkohol, seine Therapie und Fehler, die er heute anders sieht. Dabei bestätigt er auch, was der deutschen "Bild"-Zeitung bereits berichtet hatte: Schweiger hat eine neue Frau an seiner Seite und nennt sie im Interview erstmals selbst "meine Freundin".
Neue Liebe auf der Finca
Bei seiner neuen Liebe soll es sich um Oona T. handeln, die sich häufig bei ihm auf Mallorca aufhalten soll. Im "Playboy" redet er nun ganz selbstverständlich über seine Partnerin, ohne ihren Namen zu nennen. Sie hilft ihm offenbar dabei, sein Leben mit anderen Augen zu sehen. Schweiger erzählt von einem Gespräch auf seiner Finca: "Meine Freundin hat neulich zu mir gesagt: 'Ist dir eigentlich bewusst, wie schön das hier alles ist, das du erschaffen hast? Dass du das in deinem Leben ohne Hilfe ganz allein aufgebaut hast? Du müsstest doch jeden Tag über dein Grundstück laufen und dich da drüber freuen.'" Inzwischen tue er genau das manchmal.
Seit Februar komplett ohne Alkohol
Auch über seinen Umgang mit Alkohol spricht der Filmstar offen. Seit dem 1. Februar hat er nach eigener Aussage keinen Alkohol mehr getrunken. Nachdem eine "Zwei-Gläser-Regel" auf Dauer nicht funktionierte, zog er die Konsequenz und hörte von einem auf den anderen Tag ganz auf. Rückblickend gibt er zu: "Ich habe die Kontrolle mehr als einmal verloren und mehr als einmal zu viel. Ich wusste, ich muss das ändern." Zudem weiß der Regisseur: "Von meiner Persönlichkeit her bin ich sicher eine Suchtperson."
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Therapie bringt innere Ruhe
Die 2023 bekannt gewordenen Vorwürfe zu den Dreharbeiten von "Manta Manta – Zwoter Teil" und den Vorfall, bei dem er einem Line Producer eine Backpfeife gab, sieht er nach einer Therapie in einem anderen Licht. Er habe sich noch am selben Tag entschuldigt und betont: "Wenn ich die Therapie früher gemacht hätte, wäre dieser Ausraster am Set wahrscheinlich nicht passiert." Heute sei er in einem Stadium von innerer Ruhe, in der er sein ganzes Leben lang nicht war.