Alpine Landschaft

Tirol hat 45.000 Schutzbauwerke

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Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung am
13. Oktober rückt Vorsorge und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt.
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Muren, Lawinen, Hitzewellen, Hochwasser oder Stürme: Tirol ist aufgrund seiner alpinen Lage seit jeher Naturgefahren ausgesetzt. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen durch den Klimawandel: Wetterextreme werden intensiver. Umso wichtiger ist vorausschauende Vorsorge. Der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober rückt weltweit die Bedeutung der Katastrophenvorsorge und der Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften in den Mittelpunkt.

Das Land Tirol investiert kontinuierlich in den Schutz der Bevölkerung, des Siedlungsraums und wichtiger Infrastruktur – unter anderem durch Schutzbauten, Schutzwälder und Hochwasserschutz. Rund 45.000 Schutzbauwerke im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung gibt es heute in Tirol, rund 200 Millionen Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren zusätzlich in vorbeugenden Hochwasserschutz an Gewässern im Talraum investiert. Zudem werden jährlich mehr als 2,5 Millionen junge Forstpflanzen im Land aufgeforstet, um auch den Schutzwald weiter zu stärken.

"Gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Stakeholdern wie Gemeinden und die Wildbach- und Lawinenverbauungen setzen wir alles daran, dass Siedlungsräume und Infrastruktur bestmöglich geschützt sind“, sagt LH Anton Mattle (ÖVP).

"Kurzzeitiger Starkregen ist heute beispielsweise um 15 Prozent intensiver als früher. Somit steigt durch den Klimawandel einerseits die Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturm, andererseits sorgt der ausgetrocknete Boden für Probleme beim Wasser und für steigende Waldbrandgefahr“, erklärt Manfred Bauer, Leiter der Regionalstelle Tirol und Vorarlberg der GeoSphere Austria.