Andreas Schicker führte in den letzten Jahren Hoffenheim zurück an die Spitze in Deutschland. Gemeinsam mit Christian Ilzer spielen die Kraichgauer heuer in der Europa League und haben das Ticket für die Champions League nur knapp verpasst. Die Arbeit des Österreichers weckt auch Begehrlichkeit bei anderen Spitzenklubs.
Auch interessant
Immer wieder war der 40-jährige Steirer bereits ein Thema für einen Wechsel. Dennoch verlängerte er erst im Vorjahr seinen Vertrag in Hoffenheim langfristig. Dennoch dürfte nun der nächste große Klub anklopfen und ihn von einem Engagement überzeugen wollen.
Dabei müsste Schicker nicht einmal umziehen und hätte erneut einen österreichischen Trainer, mit dem er zusammenarbeiten könnte. Laut Bild soll Eintracht Frankfurt, das etwas mehr als 100 Kilometer entfernt liegt, an einem Deal basteln.
2 Millionen für Schicker?
Nach dem überraschenden Abschied von Markus Krösche hat die SGE dringend Handlungsbedarf an der Position. Als vergangenes Jahr Absteiger Wolfsburg Interesse an Schicker bekundet hatte, stand eine Ablöse von 2 Millionen Euro im Raum. Ein Betrag, den sich die Eintracht durchaus leisten könnte, auch weil Krösche nach seinem Abschied aus der deutschen Metropole bereits mit dem AC Milan verhandeln soll und ein Preisschild von 5 Millionen Euro umgehängt bekommen haben soll.
Schicker könnte in Zukunft mit Landsmann Adi Hütter die sportliche Leitung in Frankfurt übernehmen. Die Frage ist nur, ob der Steirer die Eintracht als nächsten logischen Schritt seiner Karriere sieht.