Chaos am Badestrand

Tornado fegt über Italien-Strand – Urlauber flüchten

Schockmoment an Italiens Adria: Aus heiterem Himmel bildete sich vor der Küste eine Wasserhose, die wenig später auf den beliebten Badeort Sottomarina bei Chioggia traf. Sonnenschirme und Liegen wurden umhergewirbelt, mehrere Strandbäder beschädigt.
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Eigentlich wollten Urlauber einen entspannten Sommertag am Meer verbringen. Doch plötzlich zog eine Wasserhose vom Meer Richtung Strand und sorgte für Chaos. Das Unwetter traf den Badeort Sottomarina bei Chioggia südlich von Venedig. Besonders betroffen waren mehrere Strandbäder, wo starke Windböen Sonnenschirme, Liegen und andere Gegenstände erfassten und durch die Luft schleuderten.

Videos des Wetterphänomens verbreiteten sich innerhalb kürzester Zeit in den sozialen Medien. Darauf ist zu sehen, wie sich die rotierende Windhose vom Meer bis an den Strand bewegt und Badegäste überrascht.

Experte erklärt Entstehung

Meteorologen führen die Wasserhose auf die außergewöhnlich heißen Tage zuvor zurück. Treffen warme, feuchte Luftmassen auf kühlere Luft und instabile Wetterbedingungen, können sich solche Wirbel bilden. Über dem warmen Meer entstehen sie besonders häufig und ziehen mitunter bis an die Küste.

Glück im Unglück

Nach ersten Informationen wurden zwar mehrere Strandanlagen beschädigt, über schwer verletzte Personen wurde zunächst jedoch nichts bekannt. Die Behörden beobachteten die Wetterlage genau und warnten Boote davor, sich dem Unwettergebiet zu nähern.

Die Wasserhose löste sich nach kurzer Zeit wieder auf. Zurück blieben beschädigte Strandbereiche – und zahlreiche Urlauber, die den Schreck ihres Urlaubs wohl so schnell nicht vergessen werden.