Das spektakuläre Unglück ereignete sich während das Land noch immer mit den Folgen des außergewöhnlich starken Taifuns Bavi kämpft.
Dashcam filmt den Horror-Moment
Aufnahmen einer Dashcam zeigen den dramatischen Augenblick: Ein heftiger Windwirbel fegt plötzlich über eine Autobahn in der Stadt Haining in der ostchinesischen Provinz Zhejiang. Innerhalb von Sekunden verliert ein Auto den Bodenkontakt, wird vom Tornado angehoben und an den Straßenrand geschleudert.
Andere Autofahrer bremsen sofort ab und beobachten fassungslos das Geschehen. Während der Tornado über die Fahrbahn zieht, knicken Bäume um und Trümmer werden durch die Luft geschleudert. Die Bilder verdeutlichen eindrucksvoll, mit welcher enormen Kraft der Wirbelsturm zuschlug.
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Taifun Bavi hinterlässt Spur der Verwüstung
Der Tornado traf eine Region, die bereits schwer unter den Auswirkungen von Taifun Bavi leidet. Der Wirbelsturm war am 11. und 12. Juli gleich zweimal auf die Küste der Provinz Zhejiang getroffen und hatte dort massive Schäden angerichtet.
Die Behörden reagierten mit groß angelegten Sicherheitsmaßnahmen und brachten mehr als 2,2 Millionen Menschen vorsorglich in Sicherheit. In Shanghai wurden hunderte Flüge gestrichen, zahlreiche Straßen überflutet und der Verkehr vielerorts lahmgelegt.
Historischer Sturm
Auch nachdem sich Bavi über dem Landesinneren abschwächte, sorgte der Sturm weiter für heftige Regenfälle und Überschwemmungen in Nordostchina. Nach Angaben des chinesischen Staatsrats handelt es sich um den stärksten Taifun, der die Provinz Zhejiang im Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1949 getroffen hat.
Die Behörden beobachten die Wetterlage weiterhin genau. Experten warnen, dass in den betroffenen Regionen auch in den kommenden Tagen weitere Unwetter auftreten könnten.