Mega-Aufreger

Torwart-Legende fliegt aus TV-Show

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Riesen-Skandal beim Reality-Format Promi-Büßen: Der ehemalige deutsche Nationaltorwart Eike Immel flog wegen mutmaßlich rassistischer Entgleisungen bereits nach nur zwei Drehtagen aus der Show.
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Die Ausstrahlung der fünften Staffel der Reality-Show "Das große Promi-Büßen" ist für diesen Herbst geplant. Der frühere Bundesliga-Keeper Eike Immel musste das Camp laut Joyn-Pressesprecher Christoph Körfer jedoch bereits am zweiten Abend wegen mehrfacher Grenzüberschreitungen verlassen. Berichten zufolge soll der 65-Jährige trotz Ermahnungen auf der Nutzung des Begriffs "Negerkuss" beharrt und zudem die erste Strophe des Deutschlandliedes zitiert haben.

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Streit beim Promi-Büßen

Eine Produktionsmitarbeiterin erklärte zu dem Vorfall: "Das war natürlich nicht gerade schlau". Neben den verbalen Entgleisungen soll es am Set auch zu einem Streit mit Georgina Fleur gekommen sein. Wegen der Vorkommnisse musste Immel das Set sofort verlassen. In der von Drag-Queen Olivia Jones geleiteten Show sollten sich die Promis eigentlich den Sünden ihrer Vergangenheit stellen, anstatt neue zu begehen.

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Eike Immel weist Vorwürfe zurück

Gegenüber Medien betonte Immel, er sei "kein Rassist und weit weg von rechtem oder diskriminierendem Gedankengut". Er erklärte, er habe lediglich auf den "Unsinn einer Sprachpolizei" aufmerksam machen wollen. Zudem fügte der frühere Fußballer hinzu: "Da muss aber auch Verständnis von anderer Seite kommen, wenn Dinge 55 Jahre lang für einen Menschen normal waren." Am Ende zeigte er sich reumütig: "Ich bin da auf den Zoff überhaupt nicht stolz und möchte auch um Entschuldigung bitten."

Gerichtstermin für Eike Immel

Sein Anwalt Burkhard Benecken verwies auf eine außergewöhnliche Belastungssituation seines Mandanten. Immel wurde im vergangenen August wegen Betrugs in 107 Fällen zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt, wobei es um rund 34.000 Euro geht. Da er Berufung eingelegt hat, befindet er sich derzeit auf freiem Fuß. Das Verfahren soll im September neu verhandelt werden.