Einreise verweigert

Traumurlaub endet wegen Souvenirstempel

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Ein vermeintlich harmloses Urlaubsandenken hat für eine Deutsche schwerwiegende Folgen gehabt.
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Wie RTL berichtet, wurde Vanessa D. bei ihrer Ankunft in Thailand die Einreise verweigert. Der Grund waren offenbar Erinnerungsstempel aus amerikanischen Nationalparks, die sie in ihren deutschen Reisepass hatte drücken lassen. Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor solchen Einträgen in amtlichen Reisedokumenten.

Für Vanessa und ihre Mutter sollte die Reise nach Phuket eine Auszeit nach einem schwierigen Jahr werden. Doch am 1. Oktober 2026 wurde die Reisende bei der Passkontrolle aus der Schlange geholt. Rund zwei Stunden lang überprüften Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ihr Dokument, bevor sie die Einreise verweigerten. Auf einem Formular der Fluggesellschaft Emirates wurde "Damaged Passport" als Grund angeführt.

Vanessa D. wollte Urlaub in Thailand machen © Getty Images/iStockphoto

Vanessa hatte bei früheren Besuchen in den USA Souvenirstempel aus Nationalparks wie dem Grand Canyon, Yosemite und Sequoia gesammelt. Gegenüber dem RTL-Urlaubsretter-Team schilderte sie die Folgen der Zurückweisung: "Ich fühlte mich wie eine Kriminelle." Sie sei anschließend in einem abgeschlossenen Raum untergebracht und später von Sicherheitsmitarbeitern zum Flugzeug begleitet worden. Der geplante Urlaub fiel aus.

Bundespolizei warnt vor Souvenirstempeln

In den USA können Besucher seit 1986 Erinnerungsstempel im Rahmen des Programms "Passport To Your National Parks" sammeln. Dafür sind allerdings eigene Sammelhefte vorgesehen. Der US-Nationalparkdienst warnt ausdrücklich davor, diese Stempel in echte Reisepässe einzutragen.

Wie RTL weiter berichtet, hatte Vanessa mit denselben Stempeln zuvor bereits Sansibar bereist, ohne Probleme zu bekommen. In Thailand wurde ihr die Einreise hingegen verweigert.