Ansteckungsgefahr?

Trotz Ebola-Infektion: Patientin wird nach Europa gebracht

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Eine 42-jährige Ebola-Patientin wurde aus Nigeria zur Behandlung in die Schweiz gebracht. Ihr Zustand hat sich deutlich verbessert. Dennoch könnte sie weiterhin ansteckend sein.
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Die Frau war der erste bestätigte Ebola-Fall in Nigeria beim aktuellen Ausbruch. Am Montag wurde sie mit einem speziell ausgerüsteten Flugzeug aus der Hauptstadt Abuja in die Schweiz evakuiert. Ihr Ehemann, ein Schweizer Diplomat, begleitete sie. Er zeigt bisher keine Symptome.

53 Kontaktpersonen unter Beobachtung

Die nigerianischen Gesundheitsbehörden haben 53 Kontaktpersonen ermittelt, darunter medizinisches Personal und Angehörige. Sie werden überwacht. Auch der genaue Infektionsweg der Patientin ist noch unklar.

Die Frau war zuvor nach Uganda gereist und anschließend nach Nigeria zurückgekehrt. Sie soll sich nach Einschätzung des Schweizer Außenministeriums in Uganda angesteckt haben. Bestätigt ist das bislang nicht.

Ebola-Ausbruch breitet sich aus

Der Ausbruch hatte im Mai in der Demokratischen Republik Kongo begonnen und sich inzwischen auf weitere afrikanische Länder ausgebreitet. © APA/AFP/TONY KARUMBA

Der Ausbruch hatte im Mai in der Demokratischen Republik Kongo begonnen und sich inzwischen auf weitere afrikanische Länder ausgebreitet. Im Kongo wurden bislang fast 10.000 Fälle und mehr als 4.800 Todesopfer gemeldet. Uganda hat seine Grenzkontrollen zuletzt verschärft, um weitere Infektionen zu verhindern.