"Massiver Angriff"
Trump droht Iran mit nie dagewesenem Militärschlag
Donald Trump hat in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des US-Portals "Axios" erklärt, dass er erwägt, die großen Kampf-Operationen im Iran wieder aufzunehmen. Dabei betonte er, dass Angriffe noch größer ausfallen könnten als während der Operation Epic Fury.
Der Präsident erklärte in dem Interview, dass er sich der Konsequenzen bewusst sei, aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen und keinen Zeitplan genannt habe. Zwei weitere US-Offizielle bestätigten, dass bisher keine endgültige Anweisung an das Militär ergangen ist.
Trump: Angriff "größer als je zuvor"
"Axios" zitiert Trump: "Ich erwäge einen massiven Angriff. Größer als je zuvor. Ich stehe kurz vor einer Entscheidung. Wir sind bereit dafür."
Trump sagte, Israel "würde sich in zwei Minuten anschließen, wenn ich sie darum bitte", fügte jedoch hinzu, dass "wir niemanden brauchen", um eine neue Operation gegen den Iran zu starten. Er sagte zudem, es werde "Konsequenzen" haben, wenn Israel sich den Angriffen anschließe, womit er auf iranische Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel anspielte.
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Laut "Daily Mail" hat das Pentagon zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch des Waffenstillstands einen B-1-Bomber über die Region fliegen lassen und zusätzliche Spezialkräfte in das Gebiet verlegt. Weitere 150 Sanitäter sollen in ein Militärkrankenhaus in Deutschland entsandt worden sein, in dem im Nahen Osten verwundete US-Soldaten behandelt werden.
Das US-Außenministerium hat aufgrund der erhöhten Spannungen im Nahen Osten einen weltweiten Reisehinweis für US-Bürger herausgegeben und Amerikaner in der Region davor gewarnt, dass ihre Flüge beeinträchtigt werden könnten.
Steigende Ölpreise
Die aktuelle Eskalation hat dazu geführt, dass die Ölpreise die Marke von 100 Dollar pro Barrel überschritten haben. Eine Rückkehr zu einer Ausweitung des Krieges stößt in den USA derweil auf breite Ablehnung.
Trump äußerte, dass die Iraner zwar verhandeln wollen, aber momentan noch nicht bereit für ein Abkommen seien, da sie nach seiner Einschätzung "noch nicht genug Schmerz verspürt" hätten. Regionale Quellen bestätigten, dass die iranische Führung den letzten Vorschlag bisher nicht akzeptiert hat.
Konflikt im Roten Meer
Die USA haben ihre Angriffe in den vergangenen zwölf Tagen verstärkt, um iranische Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu stoppen.
Da der Iran seinen Kurs bisher nicht geändert hat und vom Iran unterstützte Huthi-Reben im Jemen Angriffe auf saudi-arabische Schiffe im Roten Meer gestartet haben, heizen sich die Spannungen weiter an.
Trump kündigte auf der Plattform Truth Social an, dass die USA den Iran für künftige Angriffe der Huthis verantwortlich machen und harte militärische Strafen folgen lassen werden.