Eskalation im Iran

Trump setzt erstmals Mega-Bomber ein

Ein Rockwell B-1 Lancer Bomber landet mit ausgefahrenem Fahrwerk bei bewölktem Himmel.
© Getty Images
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran spitzt sich weiter zu.
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Erstmals seit Beginn der jüngsten Militärschläge hat das US-Militär einen strategischen Langstreckenbomber vom Typ B-1 eingesetzt. US-Regierungsvertreter bestätigten entsprechende Berichte, wonach mit dem Bomber Ziele der iranischen Revolutionsgarde angegriffen wurden. Der Einsatz gilt als deutliches Zeichen für eine weitere Eskalation.

Die B-1 zählt zu den schlagkräftigsten Bombern der US-Luftwaffe. Sie kann bis zu 24 Bomben transportieren und mit hoher Geschwindigkeit Angriffe über große Distanzen fliegen. Parallel dazu setzte das US-Zentralkommando (Centcom) seine Luftangriffe auf militärische Ziele im Iran fort. Nach Angaben des Militärs handelte es sich bereits um die zwölfte Angriffsnacht in Folge. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Iran zu schwächen und Bedrohungen für die Schifffahrt im Persischen Golf einzudämmen.

Trump erhöht Druck

US-Präsident Donald Trump erhöhte zugleich den politischen Druck auf Teheran. Bei einem Auftritt im Bundesstaat Georgia erklärte er, der Iran sei "noch nicht bereit" für eine Einigung. "Sie werden aber sehr bald bereit sein", sagte Trump. Bereits zuvor hatte er auf seiner Plattform Truth Social angekündigt, die USA würden künftig jedes Mal Brücken oder Kraftwerke im Iran bombardieren, sollte die Islamische Republik Schiffe in der strategisch wichtigen Straße von Hormus angreifen.

Ein Mann im Anzug steigt aus einem Flugzeug mit Präsidentensiegel im Hintergrund.
© APA/AFP/SAUL LOEB

Unterdessen verdichten sich Berichte über eine weitere Verstärkung der US-Streitkräfte in der Region. Nach Informationen des "Wall Street Journal" wurden zusätzliche Spezialeinheiten verlegt, während Bomber auf Stützpunkten in den USA und Großbritannien in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt wurden. Außerdem trafen mehr als 150 Sanitäter im US-Militärkrankenhaus Landstuhl in Rheinland-Pfalz ein, das als wichtigste Versorgungsstelle für verletzte Soldaten aus dem Nahen Osten gilt.

Beobachter befürchten, dass sich der Konflikt weiter ausweiten könnte – insbesondere angesichts der Spannungen um die Straße von Hormus und der Drohungen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen.

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