Nach dem Wahlkampf-Marathon wurde Donald Trump am Wahltag selbst plötzlich ganz still. Er verfolgte die krachende Wahl-Niederlage mit seinen engsten Vertrauten im East Room des Weißen Haus. "Ich bin nicht auf de, Wahlzettel gestanden. Aber wenn ich darauf gestanden wäre, hätte ich einen Erdrutschsieg gelandet", gab er in einer kurzen Stellungnahme bekannt.
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Abgesehen von einigen Wut-Postings auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social hielt sich der US-Präsident allerdings aus der Öffentlichkeit fern. Keine Auftritte, keine Interviews. Einzig ein Video in dem er sich dennoch siegessicher zeigte, als sich die Niederlage schon abzeichnete, veröffentlichte der Verlierer des Abends.
Umso gespannter blickten die Medienvertreter auf den Termin-Kalender für Mittwoch. Traditionell tritt der Präsident am Tag nach der Wahl vor der Presse und beantwortet alle Fragen - unabhängig vom Ausgang.
Trump bricht mit Tradition
Doch Trump bricht mit der Tradition. 2018 stellte er sich noch den Fragen, auch seine Vorgänger Joe Biden, Barrack Obama und George W. Bush zogen in den letzten Jahren am Tag nach den Midterms nicht den Schwanz ein. Umso größer war das Raunen, das durch die Medienwelt ging, als der Termin-Kalender des Präsidenten veröffentlicht wurde.
Für Mittwoch ist keine Pressekonferenz angesetzt, einzig ein paar politische Meetings und Telefonate sind eingeplant. Der erwartete "trump'sche Rundumschlag" bleibt zumindest in Form von einem öffentlichen Termin aus. Ob er völlig auf Tauchstation geht, oder auf truthsocial wüten wird ist noch nicht klar.
Fakt ist allerdings, dass Trump bereits hinter den Kulissen die Schuld von sich weißt. Die von ihm auserkorenen Kandidaten seien laut dem Präsidenten für das Debakel verantwortlich.