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Trump nach Debakel unter Druck: "Messer sind gewetzt"

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Insider nach Wahl-Debakel: "Jemand muss dafür geradestehen"
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Nach der schweren Niederlage der Republikaner bei den US-Zwischenwahlen ist Präsident Donald Trump am Mittwoch unter Druck aus den eigenen Reihen geraten. Republikanische Verbündete und Strategen forderten ihn auf, seinen Kurs zu ändern, nachdem die Demokraten die Kontrolle über den Kongress errungen hatten und von ihm unterstützte Kandidaten bei wichtigen Wahlen verloren hatten.

Die Spitzenvertreter der Republikaner verlangten einen personellen Umbau im Weißen Haus - ein Regierungsmitglied ist dabei besonders in den Fokus geraten: Kriegsminister Pete Hegseth.

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Hegseth schwer angezählt

Der frühere Fox-News-Moderator hatte den Iran-Krieg entschieden unterstützt und als Pentagon-Chef mitverantwortet. Die dadurch gestiegenen Energiepreise und die zunehmende Inflation gelten als wichtige Faktoren für die Wahlniederlage der Republikaner. Laut einem Insider der "New York Post" wächst deshalb innerhalb der Regierung die Kritik an Hegseth. "Unter ranghohen Mitarbeitern des West Wing sind die Messer gegen ihn definitiv gewetzt", berichtet ein Vertrauter des Weißen Hauses. Ob seine Entlassung bereits beschlossen sei, stehe allerdings noch nicht fest.

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Ein weiterer Insider bringt die Stimmung auf den Punkt: "Jemand muss dafür geradestehen." Wenn das Wort Krieg Teil der eigenen Amtsbezeichnung sei, könne man schnell ins Fadenkreuz geraten.

Hegseth selbst zeigt bislang keine Rückzugsabsichten. Pentagon-Sprecher Sean Parnell betonte: "Minister Hegseth ist zu 100 Prozent entschlossen, das Ministerium bis zum Ende der Amtszeit von Präsident Trump zu führen."

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Demokraten kündigen Untersuchungen an

Offiziell hält Trump (noch) an seinem Kriegsminister fest: Der US-Präsident denke nach eigenen Angaben auch nicht darüber nach, seinen Verteidigungsminister Pete Hegseth zu feuern. Auf eine entsprechende Frage sagte er: "Nein, ich finde, er macht einen sehr guten Job." Der Sender CBS News hatte zuvor unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, dass Trump seine Berater nach der Wahl-Niederlage gefragt habe, ob Hegseth im Amt bleiben solle.

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Allerdings droht dem Kriegsminister weiterer Ärger. Mit ihrer neuen Mehrheit im Repräsentantenhaus können die Demokraten Untersuchungen einleiten und ein Amtsenthebungsverfahren anstoßen. Robert Garcia, ranghoher Demokrat im Kontrollausschuss, richtete bereits eine deutliche Warnung an die Verantwortlichen: "Besorgt euch Anwälte." Auch im Senat könnte Hegseth ein öffentliches Verfahren bevorstehen.