Weltrekord geplant
Trump plant das größte Feuerwerk aller Zeiten
Am Samstag, dem Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung, steigt die historische Feier in Washington DC, bei der Donald Trump (80) um 21 Uhr Ortszeit eine Rede halten will. Die eigentliche Lichtershow beginnt laut "Bild"-Bericht erst deutlich später, nach 22:30 Uhr oder womöglich erst gegen 23 Uhr. Der Präsident möchte den Geburtstag der USA mit einem Tag der Superlative krönen. Laut US-Medien werden dabei 850.000 Feuerwerkskörper von zehn verschiedenen Standorten in den Himmel geschossen. Die Show soll 40 Minuten dauern.
Weltrekord bei Mega-Feuerwerk geplant
Zum Vergleich: In den letzten Jahren dauerten die traditionellen Feuerwerke in der US-Hauptstadt maximal 25 Minuten und umfassten rund 20.000 Feuerwerkskörpern. Diesmal soll jedoch ein Weltrekord fallen. Laut Guinness-Buch liegt die bisher höchste Gesamtzahl an Feuerwerkskörpern bei 810.000. Dieser Rekord wurde bei einer Neujahrsparty 2016 auf den Philippinen aufgestellt.
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Hitze und extrem strenge Regeln
Das Wetter könnte das Vergnügen bei der als MAGA-Party ("Make America Great Again") konzipierten Veranstaltung jedoch trüben. Der US-Osten schwitzt zum Höhepunkt der Feierwochen in einer Hitzewelle. Gleichzeitig gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen: Taschen, Klappstühle und Kühlboxen sind verboten. Besucher dürfen lediglich eine Wasserflasche mitbringen, die Veranstalter versprechen aber Wasserstationen.
Donald Trump zeigt sich die gesamte Feiertagswoche über und dreht eine Art Ehrenrunde durch das Land. Bevor er am Samstag in Washington feiert, besucht er die Einweihung der "Theodore Roosevelt Presidential Library" in Medora, North Dakota. Am Freitag nimmt er zudem am ikonischen Mount Rushmore in South Dakota an einer weiteren Feier teil – direkt vor den in Stein gemeißelten Gesichtern der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Zu seinem Vorhaben in der Hauptstadt erklärte er: "Wir werden die spektakulärste TRUMP-RALLY jemals veranstalten – eine Hommage an Amerika!" Kritiker beklagen dagegen, der Präsident habe den historischen Jahrestag gekapert und mache aus dem 250. Geburtstag eine gigantische Selbstinszenierung.