Eineinhalb Tage nach der Trennung von Stephan Helm (nach dem 1:2 gegen Altach) präsentierte die Austria am Montag dessen Interimsnachfolger. Sportchef Tomas Zorn: "In dieser Situation ist Max Uhlig der Beste, den wir haben, weil er den Verein in- und auswendig kennt."
"Wenn mein Verein mich braucht, bin ich da"
Uhlig hat die Young Violets 2024/25 aus der Regionalliga zurück in die 2. Bundesliga geführt, jetzt ist der 33-Jährige für die krisengeschüttelte Einser-Mannschaft bereit: "Wenn mein Verein mich braucht, bin ich da." Helm (43), dessen Vertrag erst im April bis Ende 2028 verlängert worden war, musste nach zwei, größtenteils durchaus erfolgreichen, Jahren am Samstag gehen. Der Wiener Uhlig, der seit 2015 auf der Payroll der Austria steht, übernimmt vorläufig bis Jahresende.
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Mit nur 7 Punkten aus 10 Spielen trennt die vorletzte Austria nur zwei Punkte von Schlusslicht WAC. Im Montag-Training muss Uhlig die angeschlagene Mannschaft auf das Cup-Heimspiel gegen Hartberg einstellen (im Idealfall mit dem rekonvaleszenten Abwehrchef Aleks Dragovic).
Am Sonntag kommt der vor Selbstvertrauen strotzende Tabellenführer Rapid an den Verteilerkreis. In den restlichen fünf Runden warten mit Salzburg (22.11.), Sturm (6.12.) und der LASK (13.12.) die restlichen Top-4-Teams.
Uhlig will "nix schönreden", ist aber überzeugt, dass das von der Klubführung ausgegebene Ziel Top 6 noch immer erreichbar ist. Er sei überzeugt davon, dass das mit dem verfügbaren Kader möglich ist. Mit "offensiv ausgerichtetem, zielstrebigem Fußball" will er den Turnaround schaffen.
Wenn das in den sechs verbliebenen Runden bis zur Teilung in Meister- und Qualifikationsgruppe nicht gelingen sollte (aktuell fehlen 7 Punkte auf den 6. Platz), muss die Austria alles daran setzen, nicht in den Abstiegstrudel hineingezogen zu werden.