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Umfrage-Beben: Rekord-Wert für Kickls FPÖ

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FPÖ kratzt an 40-Prozent-Marke. SPÖ im freien Fall in neuer Umfrage.
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Die Sommerpause hat der FPÖ offensichtlich nicht geschadet. Im Gegenteil. Laut brandaktueller Lazarsfeld-Umfrage (Befragungszeitraum 31.08 bis 01.09 sowie 24.08 bis 25.08, 2000 Online-Befragte geglättet) erreicht Herbert Kickls FPÖ sogar einen neuen Rekordwert: Mit 39 Prozent kratzen die Blauen diese Woche immer deutlicher an der 40 Prozent-Marke, die Kickl überspringen will, wie er im oe24.TV-Sommergespräch angedeutet hatte.

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Kanzlerpartei ÖVP liegt mit 21 Prozent – und damit 18 Prozentpunkten Abstand – auf Platz zwei dahinter. Die SPÖ ist mit 15 Prozent wohl bereits im freien Fall angelangt und nicht einmal mehr halb so stark wie die Kickl-Truppe.

Sonntagsfrage © oe24

Im Gegenteil: De facto liefern sich Sozialdemokraten und Grüne bereits ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Immerhin kämen die Grünen laut Lazarsfeld-Umfrage bei Nationalratswahlen bereits wieder auf 12 Prozent. Die Neos liegen bei sieben Prozent. Und: Die KPÖ würde in dieser Umfrage mit vier Prozent den Einzug in den Nationalrat schaffen.

Babler stürzt in der Kanzlerfrage völlig ab

Trend. Noch bitterer ist wohl die fiktive Kanzler-Direktwahl-Frage für die Regierungsspitze. Immerhin würden laut Lazarsfeld 33 Prozent der Befragten – in den Rohdaten – FPÖ-Boss Kickl direkt zum Kanzler wählen. Nur 14 Prozent würden für den amtierenden Regierungschef votieren.

Kanzlerfrage © oe24

Besonders bitter für die Sozialdemokratie: Die grüne Bundessprecherin Leonore Gewessler liegt mit acht Prozent bereits vor SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler, der nur noch sechs Prozent schafft. Ebenfalls sechs Prozent würden Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger direkt wählen.

In der Lazarsfeld-Hochrechnung der Kanzlerdirektfrage käme Kickl gar bereits auf 47 Prozent – was knapp vor der Absoluten ist. Stocker auf 18 Prozent, Gewessler auf elf und Babler auf 10 Prozent. Angesichts dieser Daten ist es wohl wenig verwunderlich, dass sich die SPÖ am Samstag und Sonntag in Mauerbach zu einem Sonderpräsidium über die Krise der Sozialdemokratie versammelt. Ob das wohl Bablers Werte noch verbessern und Kickls Werte verschlechtern kann?