Start verschoben
Unwetter-Gefahr: Wiener Opernsommer muss Auftakt absagen
Der Auftakt mit Georges Bizets "Carmen" kann wetterbedingt nicht wie geplant stattfinden. Wie die Veranstalter am Vormittag mitteilten, wurde die Vorstellung auf Donnerstag verschoben. Der Einlass für das Publikum beginnt an diesem Ersatztermin um 18.00 Uhr, der Vorstellungsbeginn ist für 19.45 Uhr angesetzt. Alle bereits gekauften Premierenkarten behalten laut dem Wiener Opernsommer selbstverständlich ihre Gültigkeit und können ohne Umtausch für den neuen Termin genutzt werden. Zusätzlich werden sämtliche Karteninhaber per E-Mail informiert.
Gefahr durch heftige Gewitter
Grund für die kurzfristige Absage ist eine drastische Wetterverschlechterung. Laut "ORF Wetter" besteht im Osten und Süden Österreichs – von Kärnten bis ins Burgenland, in Niederösterreich und eventuell auch in Wien – akute Unwettergefahr. In den nächsten Stunden bilden sich immer mehr Gewitter, die in der überhitzten Luft teilweise heftig ausfallen. Diese bringen gefährliche Sturmböen, wolkenbruchartigen Regen und streckenweise auch Hagel mit sich. Sturmböen über 80 km/h sind teilweise noch vor dem eigentlichen Eintreffen der Gewitter möglich.
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Enorme Regenmengen und Sturmböen
Die potenziellen Auswirkungen der Zellen sind enorm: Eine Unwetterzelle brachte beispielsweise in Neudorf/Landsee binnen weniger Minuten 70 Liter Regen auf den Quadratmeter, begleitet von einer Sturmböe mit 77 km/h. In den vom Unwetter betroffenen Gebieten warnt "ORF Wetter" vor Beeinträchtigungen des Verkehrs, Stromausfällen, Murenabgängen und Überflutungen. Es besteht außerdem große Gefahr durch Blitzschläge, weshalb geraten wird, in sicheren Gebäuden zu bleiben und dort das Ende des Unwetters abzuwarten. Vorsicht ist zudem bei offenen Fenstern, losen Gegenständen auf Balkonen und Terrassen geboten.
Kaltfront bringt spürbare Abkühlung
Für Wien sagt die Prognose für den frühen Abend Regenschauer, Gewitter und teils stürmische Windböen aus West bis Nordwest durch eine heranziehende Kaltfront voraus. In der Nacht klingt der Regen schließlich ab. Der Wind lässt etwas nach, bleibt aber weiterhin spürbar. Nach den andauernden Hitze-Tagen bringt das Wetter zumindest frische Luft in die Bundeshauptstadt: Erstmals seit 14 Tagen kann es auch im innerstädtischen Bereich auf unter 20 Grad abkühlen, wobei der Tiefstwert zwischen 16 und 19 Grad liegen soll.