Heftige Waldrbände

Urlaubs-Alarm: Europa droht ein Flammen-Sommer

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Eine extreme Hitzewelle mit Temperaturen weit über 40 Grad hält weite Teile Südeuropas im Würgegriff.
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Die Berichte aus den Ferienregionen sind besorgniserregend. Allein in Portugal wurden 10.000 Hektar Land zerstört, in Frankreich mussten 3.000 Menschen evakuiert werden.

In Griechenland, Portugal und Spanien kämpfen Tausende Feuerwehrleute gegen unkontrollierbare Waldbrände – zahlreiche Menschen mussten bereits evakuiert werden. Insgesamt sind laut Daten des Europäischen Waldbrand-Informationssystems (EFFIS) die Zahlen der Waldbrände heuer schon deutlich über dem Durchschnitt. Bis zum Monatsanfang wurden bereits 118.700 Hektar Land von den Flammen zerstört. Das sind fast 30.000 Hektar mehr als sonst um diese Jahreszeit.

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Besonders dramatisch ist die Lage derzeit in Griechenland und Portugal. Nahe der griechischen Metropole Thessaloniki nähern sich die Flammen bereits den ersten Wohnhäusern. Freiwillige und Einsatzkräfte kämpfen Seite an Seite, um eine Katastrophe abzuwenden. Zwei Menschen kamen in den vergangenen Tagen in Griechenland bereits ums Leben.

Minister spricht von "Pulverfass"

Auch in Portugal gleicht die Situation einem Ausnahmezustand. In der Region Vouzela hat ein massiver Waldbrand bereits rund 10.000 Hektar Land zerstört. Etwa 1.000 Feuerwehrleute sind mit Unterstützung von 380 Fahrzeugen sowie Löschflugzeugen und Hubschraubern im Dauereinsatz.

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Der portugiesische Innenminister Luís Neves fand deutliche Worte und bezeichnete die aktuelle Lage im Land als "Pulverfass". Er warnte eindringlich davor, dass Unachtsamkeit tödlich enden kann: "Kleine Momente der Nachlässigkeit führen zu großen Katastrophen."

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Auch in Spanien und Frankreich wüten die Brände. In Katalonien fielen den Flammen bisher etwa 2.200 Hektar Vegetation zum Opfer, während in Frankreich rund 3.000 Menschen aus Sicherheitsgründen evakuiert werden mussten. Ein Ende der extremen Hitzewelle ist laut Wetterexperten vorerst nicht in Sicht.

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Warnungen beachten

Wer sich aktuell in einem Risikogebiet befindet, sollte unbedingt die Warnungen der lokalen Behörden ernst nehmen. Das Wichtigste: Ignorieren Sie niemals Evakuierungsaufrufe und packen Sie für den Ernstfall eine kleine Notfalltasche mit den wichtigsten Dokumenten.

Informieren Sie sich vor der Abreise zwingend über die aktuelle Situation in Ihrer Urlaubsregion. Ein rechtzeitiger Anruf im Hotel, beim Reiseveranstalter oder ein Blick auf die Seite des Außenministeriums kann Klarheit schaffen. So wird der wohlverdiente Sommerurlaub nicht zum lebensgefährlichen Albtraum.