5000 US-Soldaten

US-Soldaten liefern sich nach Landgang eine Suff-Prügelei

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Nach mehr als acht Monaten auf See waren die rund 5000 Männer und Frauen der USS Abraham Lincoln in Pattaya angekommen. Doch für zwei US-Soldaten endete die erste Nacht bereits mit einem Polizeieinsatz.
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Am Mittwoch lief der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln im Tiefseehafen Laem Chabang vor Pattaya ein. Für die Besatzung war es der erste Landgang nach einem 286-tägigen Einsatz.

Doch in der Nacht war die Erholung für zwei US-Militärangehörige schnell vorbei. Gegen 1.30 Uhr alarmierte ein Anwohner die Polizei, nachdem die beiden Männer nahe der berüchtigten Walking Street in eine Auseinandersetzung geraten waren.

Laut Pattayas Polizeichef Colonel Anek Srathongyoo waren beide betrunken. Die Soldaten hätten "Lärm gemacht und sich geprügelt", erklärte er.

Die Polizei brachte die beiden zunächst zu einem gemeinsamen US-thailändischen Einsatzzentrum. Anschließend wurden sie an die US Navy übergeben.

Navy zieht Konsequenzen

In Thailand müssen die beiden Soldaten offenbar keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten. Die US Navy reagierte dennoch unmittelbar: Beide dürfen für den restlichen Aufenthalt nicht mehr an Land.

Bis zur Abreise des Flugzeugträgers müssen sie an Bord bleiben. Polizeichef Srathongyoo bezeichnete den Vorfall als "geringfügig".

Die USS Abraham Lincoln soll noch bis Sonntag vor der thailändischen Küste liegen.

Besatzung nach monatelangem Einsatz erschöpft

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Der Landgang in Pattaya sollte für die rund 5000 Seeleute und Marines eigentlich eine willkommene Pause werden. Das Schiff war insgesamt 286 Tage im Einsatz, vor allem im Nahen Osten.

Zuletzt waren auch Berichte über psychische Probleme unter Besatzungsmitgliedern öffentlich geworden. In Pattaya sollten sich die Militärangehörigen von den Strapazen der langen Mission erholen.

Auf die Frage nach seinen Erfahrungen der vergangenen Monate antwortete ein Matrose gegenüber der Nachrichtenagentur AP lediglich: "Es war in Ordnung." Zu weiteren Einzelheiten wollte er sich nicht äußern.

Pattaya bereitete sich auf die US-Soldaten vor

Auch die Stadt hatte sich auf den Besuch vorbereitet. Mehr Polizei und eine engere Abstimmung mit der US Navy sollten für einen möglichst reibungslosen Landgang sorgen.

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Abgesehen von der nächtlichen Prügelei fällt die Bilanz der Behörden bislang positiv aus. Laut Polizeichef Srathongyoo kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen.

Auch eine Masseurin aus Pattaya berichtete gegenüber AFP von einem ruhigen Eindruck. Nattakamol Chartmontri, die seit Jahren in der Stadt arbeitet, beschrieb viele der US-Soldaten als "jung, gut erzogen und regelkonform". Die Stimmung sei sogar ruhiger gewesen als bei früheren Hafenbesuchen ausländischer Militärverbände.