neue Einbahnregelung

Verkehr in Neubaugasse wird neu geordnet

© Gugerell
In der Neubaugasse soll eine neue Verkehrsführung den Durchzugsverkehr deutlich senken. Gleichzeitig entstehen mehr Platz für Fußgänger, zusätzliche Bäume und kürzere Wege beim Umsteigen.
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Autofahrer müssen sich in der Neubaugasse seit Montag neu orientieren. Zwischen Siebensterngasse und Burggasse gilt eine geänderte Einbahnregelung, die vor allem den Durchzugsverkehr reduzieren soll. Die Stadt hatte zuvor geprüft, wie sich der Umbau der Neubaugasse aus dem Jahr 2020 bewährt hat.

Zufahrt läuft jetzt anders

Die Zufahrt zum nördlichen Abschnitt der Neubaugasse erfolgt nun über Burggasse, Kirchengasse und Siebensterngasse. Das bisherige Zufahrtsverbot in der Siebensterngasse zwischen Zollergasse und Neubaugasse wurde aufgehoben. Autofahrer können dort nun rechts in die Neubaugasse einbiegen. Der südliche Teil ist weiterhin über die Westbahnstraße erreichbar.

Für den 13A ändert sich nichts. Der Bus darf die Neubaugasse weiterhin in beide Richtungen befahren. Die Ladezonen im Abschnitt mit der neuen Einbahn werden auf die rechte Straßenseite und damit in Fahrtrichtung verlegt.

Deutlich weniger Durchzugsverkehr

Von der neuen Regelung erwartet sich die Stadt einen spürbaren Effekt. Im nördlichen Abschnitt soll der Durchzugsverkehr laut Prognose um rund 62 Prozent zurückgehen, im südlichen Teil um etwa 21 Prozent. Gleichzeitig sollen die Verkehrssicherheit verbessert und mehr Platz für Fußgänger geschaffen werden.

Dafür wird die bisherige Rechtsabbiegespur von der Burggasse in die Neubaugasse entfernt. An ihrer Stelle entsteht ein breiterer Gehsteig. Zusätzlich sind dort vier neue Bäume vorgesehen. Drei weitere werden in der Siebensterngasse gepflanzt, einer bei den Hausnummern 39 bis 41 und zwei auf Höhe der Nummer 43. Der dortige Taxistand wird in die Kirchengasse 23 bis 27 verlegt

Kürzerer Weg beim Umsteigen

Auch für Öffi-Fahrgäste gibt es eine Änderung. Die Haltestelle des 48A wird um rund zehn bis 15 Meter näher an die Kreuzung mit der Neubaugasse verlegt. Dadurch verkürzt sich vor allem der Umsteigeweg zwischen 48A und 13A.

Auslöser für die Änderungen war eine Untersuchung im Auftrag der Stadt. Dabei wurden über mehrere Monate das Verkehrsaufkommen und die Aufenthaltsqualität unter die Lupe genommen. Zusätzlich wurden Bewohner, Geschäftsleute und Vertreter verschiedener Einrichtungen befragt.

Die Bilanz fällt laut Stadt überwiegend positiv aus. Seit der Umgestaltung im Jahr 2020 sind in der Neubaugasse um 50 Prozent mehr Menschen zu Fuß unterwegs. 83 Prozent der befragten Bewohner sind mit der Neugestaltung sehr oder ziemlich zufrieden, 77 Prozent fühlen sich dort seit dem Umbau wohler. Auch bei den befragten Unternehmern gibt es Zustimmung. 68 Prozent sprechen sich für weitere nachhaltige Straßenumgestaltungen aus.