Tragödie in Osttirol

Lag in Bachbett: Vermisster Bauarbeiter tot

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In Osttirol stürzte ein 29-Jähriger von einem Baustellencontainer mehr als 20 Meter über einen Steilhang in ein Bachbett, so die aktuellen Ermittlungen. Der Arbeiter wurde gesucht und konnte erst am Abend tot geborgen werden.
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Am Montag ereignete sich in Matrei in Osttirol, im Ortsteil Raneburg, eine wahre Tragödie. Der 29-jährige Arbeiter verließ die Baustelle um 14.00 Uhr mit einem Firmenfahrzeug. Die Polizei sagt: "Er wollte einen Bohrer kaufen und anschließend zur Baustelle zurückkehren." Um 16.30 Uhr wollten die restlichen Arbeiter Feierabend machen, jedoch ist der Mann weiterhin weg gewesen.

Am Abend machte sich seine Familie Sorgen, weil er noch immer nicht nach Haus gekommen sei. Gegen 20.20 Uhr alarmierte der Bruder des Vermissten einen Arbeitskollegen, der in der Nähe der Baustelle lebt. Die Ermittler schildern: "Er teilte ihm mit, dass sein Bruder noch nicht nach Hause gekommen sei, und bat ihn, auf der Baustelle nachzusehen."

Kehrte zur Baustelle zurück

Der Arbeitskollege ging auf die Suche und machte eine tragische Entdeckung. Um etwa 21.15 Uhr fand er den Vermissten unterhalb der Baustelle. Er war zu dem Zeitpunkt schon tot.

Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Mann an die Baustelle zurückgekehrt sei. Aufgrund der bisherigen Spurenlage hat der 29-Jährige Arbeiten auf einem Baustellencontainer durchgeführt. Währenddessen dürfte er von diesem heruntergestürzt sein. Dabei fiel der Arbeiter über einen Steilhang 22 Meter in das darunterliegende Bachbett.

Der tragische Unfall ist weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen.