Neue Kritik

Verscherzt es sich Kneissl mit Putin?

© AFP (Archivbild)
Österreichs Ex-Außenministerin Karin Kneissl übt schon wieder Kritik an Russland.
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Erst vor knapp zwei Wochen sorgte Österreichs Ex-Außenministerin - sie lebt mittlerweile in Russland und fällt immer wieder mit Putin-freundlichen Sagern auf - wieder für Wirbel. In einem Interview mit einem russischen Portal beklagte sie etwa, dass es in ihrem Dorf viele alkoholkranke Mütter gebe, die lieber Hochprozentiges als Essen für ihre Kinder kauften.

Der Sager dürfte bei Kreml-Chef Wladimir Putin jedenfalls keine große Begeisterung auslösen. Doch jetzt legt Kneissl sogar nach und kritisiert die hohen bürokratischen Hürden beim Einwandern.

Putin bei der Kneissl-Hochzeit in Gamlitz (Steiermark) im August 2018 © TZOe Raunig

Kneissl beklagt Bürokratie

"Es ist nicht so einfach, aus dem Nichts hierherzukommen, denn die Bürokratie spielt eine große Rolle", so die frühere Außenministerin im Interview mit "vesti". Nachsatz: "Es ist ein ziemlich ernstes Problem". Daher sei es notwendig, ein Unterstützungssystem zu schaffen, "das einen durch all diese Schritte begleitet".

Aber: Kneissl will in der Hinsicht zumindest helfen. Sie hat ein Konzept ("To Russia with love") erstellt, das helfen soll, sich in dem System zurechtzufinden.