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Nach Aufreger-Posting: Wolf von ORF-Chefin abgemahnt
Eva Schütz sei die "Herausgeberin, einer rechten, rassistischen Fake News-Schleuder", schrieb ORF-Moderator Armin Wolf Anfang Juni auf seinem Bluesky-Account. Anzumerken ist, dass Schütz zu der Zeit für die ORF-Generaldirektion kandidierte.
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Der von der FPÖ entsandte Stiftungsrat Peter Westenthaler brachte daraufhin eine Anzeige bei ORF-Chefin Ingrid Thurnher ein. Denn: Wolf könnte mit dem Posting gegen den ORF-Ethikkodex verstoßen haben. Dort heißt es unter anderem, dass Äußerungen keinen "Zweifel an der Objektivität, Unparteilichkeit oder Unabhängigkeit des ORF" aufkommen lassen dürfen. Zudem seien persönliche Wertungen "stets sachlich" zu begründen. Thurnher leitete nach Westenthalers Anzeige eine Prüfung ein.
ORF-Compliance verurteilt Posting
Wolf sah letzteres - also eine sachliche Begründung - übrigens gegeben, da er einen Screenshot der "Top Kommentare" des "exxpress" an sein Posting anhängte.
Die ORF-Compliance kam nun jedenfalls zu einem anderen Schluss. Sie verurteilte das Posting Wolfs, der nun abgemahnt wurde. Zuerst berichtete der "exxpress" darüber.
Auf oe24-Anfrage gab es vom ORF vorerst keine Stellungnahme dazu.
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