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Verstappen-Wirbel: Manager spricht nach Mittelfinger-Eklat von Bullen-Abschied
Der vierfache Formel-1-Weltmeister hat eine ganz besondere Beziehung zu Österreich. In neun Jahren als Zugpferd des rot-weiß-roten Rennstalls Red Bull konnte er bei seinem zweiten Heimrennen nicht weniger als viermal gewinnen.
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Auch heuer war die Hoffnung bei den Bullen groß, dass man einen Sprung nach vorne machen könnte. So war zumindest der Plan mit den neuen Upgrades des Krisen-Boliden. Doch nach den ersten beiden Trainings dürfte die Stimmung beim 28-jährigen Niederländer endgültig gekippt sein.
Während Mercedes die beiden Einheiten dominierte, blieb für den Super-Bullen jeweils nur Platz vier. Auf der Strecke gipfelte das in heftigen Schimpftiraden über den Funk.
Mittelfinger-Eklat auf der Strecke
Zum großen Eklat kam es dann allerdings auf der Strecke. Irgendwas dürfte Verstappen bei der Linie von Mercedes-Star George Russell nicht gefallen haben. Als er in einer Kurve sehr eng an dem Briten vorbeifuhr, war auf den Kameras klar zu sehen, dass "Mad Max" seinem Kontrahenten per Mittelfinger einen Gruß hinterließ.
Manager spricht von Abschied
Doch damit nicht genug. Im Anschluss sprach sein Manager Raymond Vermeulen erstmals aus, was bereits mehrfach spekuliert wurde. Die Zukunft von Verstappen liegt nicht zwingend bei Red Bull. Erstmals kommen aus dem Lager des Niederländers deutliche Signale, die Richtung Abschied deuten und nicht nur wie eine leere Drohung klingen.
Gegenüber der niederländischen Zeitung "De Telegraaf" meinte der Manager: "Wir brauchen lediglich ein Paket, das es uns ermöglicht, an der Spitze mitzukämpfen. Das war schon immer die Grundlage. Wir fühlen uns bei Red Bull zu Hause, wollen aber konkurrenzfähig sein. Schließlich wurde Max nicht geboren, um im Mittelfeld zu fahren."
Doch damit nicht genug, er erhöht ganz klar den Druck auf die Bullen-Bosse. Angesprochen auf die erhoffte Leistungssteigerung durch die neuen Teile, meinte Vermeulen: "Hoffen wir, dass es sich positiv auswirkt, denn es ist klar, dass wir Fortschritte machen müssen." Doch die Sorge bei den Bullen-Fans wird größer. Auf die Frage, ob Verstappen 2027 weiterhin beim österreichischen Team fahren wird, war die unschlüssige Antwort: "Das bedeutet auch, dass wir uns im Moment nicht mit "Ja" oder "Nein" festlegen müssen. Es gibt Vereinbarungen, an die wir uns halten."