An seine Kinder

"Vielleicht schaffe ich es nicht": Tottis Anruf in Todesangst

© FIFA via Getty Images
In seiner Autobiografie "Oltre" erzählt Francesco Totti, wie er einst um sein Leben bangte.
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Für die Legende der AS Roma war die Corona-Krise eine enorm schwierige Zeit. Ein Einblick aus Tottis Biografie zeigt nun, wie sehr.

Bereits im Oktober 2020 verstarb sein Vater Enzo an Covid-19, mit gerade einmal 76 Jahren. Doch nur kurz danach fürchtete der 50-Jährige um ein ähnliches Schicksal.

Er infizierte sich selbst und bekam sofort heftige Symptome wie Husten, Fieber, aber auch Atemnot.

Totti: "Weiß nicht, wie lange ich durchhalte"

Am Anfang blieb er noch ruhig, doch mit zunehmender Dauer stieg die Angst. "Ich hatte verdammte Angst, jetzt wie mein Vater zu sterben." Mit den Worten "vielleicht schaffe ich es nicht" rief er seine Kinder an.

"Ich weiß nicht, wie lange ich noch durchhalte", betonte Totti. Seine Kinder hielten es anfangs für einen Scherz, verstanden dann aber schnell. Eine Diagnose im Spital brachte eine beidseitige Lungenentzündung hervor.

Trotz Sauerstoffsättigung von nur 88 Prozent, also unter den kritischen 90 Prozent, wollte er nicht stationär aufgenommen werden. Hier wollte er das Schicksal seines Vaters vermeiden, nicht alleine sterben, sondern zuhause und nicht "ohne meine Kinder noch einmal zu sehen".

Berlusconi-Leibarzt schaffte Abhilfe

So weit kam es zum Glück aber nie. Auf Empfehlung von Berlusconi-Sohn Pier Silvio konsultierte Totti dessen ehemaligen Hausarzt Alberto Zangrillo. Seine Heilung führte der 50-Jährige auch darauf zurück, dass er nach dessen Empfehlung am Bauch und mit ausgestreckten Armen schlief. "Wie Jesus am Kreuz", beschrieb es der Weltmeister von 2006.

Kurz danach ging es ihm wieder besser, er fühlte sich wie "neu geboren".