Döblinger Höhenflug
Vienna feiert den vierten Sieg in Serie ohne Gegentor
Wien. Die Vienna ist nach dem vierten Pflichtspiel-Sieg in Folge ohne Gegentor vorerst an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Liga gestürmt. Die Döblinger setzten sich in einem kleinen Wiener Derby am Freitag bei Rapid II mit 2:0 (1:0) durch und zogen an Blau-Weiß Linz vorbei. Der Bundesliga-Absteiger ist am Samstag gegen Hertha Wels im Einsatz. Amstetten schlug die Young Violets 4:2 (2:1), die Admira bezwang Kapfenberg 1:0 (1:0). Wacker Innsbruck und Voitsberg spielten 1:1 (1:0).
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Benjamin Rosenberger traf für die Vienna in der 30. Minute nach einer abgefälschten Hereingabe von Youssouf Soukouna zur Führung. Soukouna hatte davor schon die Stange getroffen.
War die Pausenführung für die Elf von Trainer Patrick Enengl verdient, schalteten die Gäste in den zweiten 45 Minuten vermehrt in den Verwaltungsmodus. Vienna-Torhüter Bernhard Unger musste nur bei einer Möglichkeit der Wiener eingreifen. Im Finish machte der eingewechselte Ex-Rapidler Bernhard Zimmermann (88.) alles klar.
Drei Köchl-Tore für Amstetten
Amstetten gewann gegen die Jungvioletten dank drei Toren von Felix Köchl. Der rechte Flügelspieler traf zum 2:1 (24.), 3:2 (60.) und 4:2 (64.). Marco Hausjell hatte die Wiener mit seinen zwei Toren (21., 59.) jeweils herangebracht, die Gäste kassierten jeweils kurze Zeit später aber erneut Gegentreffer. Vorgelegt hatte Amstetten schon in der 1. Minute durch Joshua Steiger. Die Niederösterreicher setzten sich damit vorerst auf Platz fünf der Tabelle.
Die Admira rückte mit dem dritten Saisonsieg - dem ersten in der Südstadt - ins Tabellenmittelfeld vor. Turgay Gemicibasi schoss in der 16. Minute mit einem Freistoß durch die Mauer den entscheidenden Treffer. Kapfenberg traf danach noch zweimal Metall, die Obersteirer bleiben mit weiter drei Zählern das Schlusslicht der Liga.
Luis Gstrein brachte Wacker am Innsbrucker Tivoli in der 13. Minute voran, der Aufsteiger verpasste dann die Chance, nachzulegen. Den Voitsbergern gelang in der zweiten Halbzeit eine Antwort: Elias Neubauer (62.) glich nach einer Stunde aus. Im Finish waren die Steirer der Wende bei einem Stangenschuss von Andreas Radics in der 88. Minute sehr nahe.