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Vinicius-Poker wird zum Millionen-Krimi
Brisant: Vinicius besitzt nur noch bis Sommer 2027 einen Vertrag. Sollte es in den kommenden Monaten keine Einigung geben, wäre dies die letzte Transferperiode, in der Real mit dem 26-Jährigen noch eine hohe Ablöse kassieren könnte. Kein Wunder also, dass die Gerüchte um einen Wechsel zu Arsenal immer lauter werden.
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Laut der spanischen Zeitung AS geht es inzwischen längst nicht mehr nur ums Gehalt. Nach zuletzt kolportierten Forderungen von rund 30 Millionen Euro pro Jahr inklusive Boni soll nun vor allem die Verteilung der Bildrechte zum großen Knackpunkt geworden sein. Diese regeln, wer den Namen, das Bild und die Marke eines Spielers kommerziell vermarkten und daran verdienen darf.
Vinicius fordert Mbappé-Millionen
Vinicius soll ein Modell verlangen, das jenem von Kylian Mbappé ähnelt. Während der Franzose sich bei seinem Wechsel nach Madrid nahezu 100 Prozent seiner Bildrechte gesichert haben soll, erhält Vinicius derzeit lediglich 50 Prozent. Angesichts seiner lukrativen Werbedeals mit Nike, Visa, PlayStation, Apple und Gatorade geht es dabei um enorme Summen.
Laut Medienberichten beobachtet Arsenal die Entwicklung ganz genau. Trainer Mikel Arteta soll den Flügelstar unbedingt verpflichten wollen, Sportdirektor Andrea Berta habe bereits Kontakt zu Vinicius' Umfeld aufgenommen. Die Londoner warten demnach ab, ob der Vertragspoker mit Real endgültig scheitert.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Causa zuletzt durch eine Stellungnahme von Vinicius' Agentur Roc Nation. Diese kritisierte "falsche und schädliche Informationen", die aus ihrer Sicht lediglich zur Erzeugung von Aufmerksamkeit verbreitet würden. Ob sich die Aussagen direkt auf die Berichte über Vinicius bezogen, ließ die Agentur allerdings offen.