Die Euphorie in Wien durch den späten 2:1-Sieg gegen Lustenau wurde mit einem blutleeren Auftritt beim 2:2 gegen den GAK schnell wieder abgewürgt. Immerhin traf man auch dort spät, doch am Samstag (19.30 Uhr/live Sky & im OE24-Live-Ticker) braucht es nun einen echten Befreiungsschlag.
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Mit Sturm kommt ein enorm verletzungsgebeuteltes Team nach Wien, das in den letzten Jahren zum Lieblingsgegner heranwuchs. Sieben Spiele ungeschlagen, davon fünf Siege, lautete die Bilanz – bis zur letzten Saison. Eine 2:5-Packung im Heimspiel plus ein 1:1 auswärts setzten ein jähes Ende.
"Zeigen, dass uns Situation nicht egal ist"
Die violetten "Tanks" sind laut Trainer Stephan Helm wieder voll. "Wir müssen zeigen, dass uns die Situation nicht egal ist. Das muss man von der ersten Minute an spüren", betonte Kapitän Manfred Fischer.
"Sturm hat einen großen Kader, der aufgestellt ist für Doppelbelastung", wollte Helm vom Grazer Rumpfkader nichts wissen. Dennoch liest sich dieser düster. Allein in der Offensive fehlen Seedy Jatta, Gizo Mamageisvhili, Filip Rozga, Nelson Weiper und kurz nach seinem Comeback auch wieder Talisman Otar Kiteisvhili. Insgesamt fehlen Fabio Ingolitsch wohl zehn Spieler.
Duell zweier torarmer Teams
Dennoch gab er sich "überzeugt, eine starke Mannschaft auf den Platz zu bekommen". Einen echten Torreigen darf man sich wohl nicht erwarten, sowohl Austria (7) als auch die Grazer (8) zählen zu den schwächsten Offensiven der Liga, auch wenn die "Veilchen" darüber hinaus auch die schwächste Abwehr (13) stellen.
Enttäuscht haben die Duelle der beiden in den letzten Jahren aber nur selten.