Für Champions League

"Vorahnung": Fliegt Neuer nach Patzer aus Bayern-Tor?

© Getty Images
Die zwei verschuldeten Tore von Manuel Neuer entfachten die Torhüter-Diskussion bei den Bayern erneut.
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Das Niveau, auf dem der mittlerweile 40-Jährige trotz seines Alters operiert, ist bemerkenswert. Dennoch häufen sich in den letzten Jahren enorme Aussetzer, die zu Toren führen.

Nachdem Neuer den Ball gegen Augsburg leichtfertig herschenkte und so für das schnellste Tor (8,4 Sekunden) der Bundesliga-Historie sorgte und auch beim zweiten Augsburger-Treffer unglücklich aussah, fordern Fans und Experten wieder einmal seinen Ersatz Jonas Urbig.

Immer wieder gab es bei den Bayern und vor allem in der deutschen Nationalmannschaft Diskussionen rund um die Torhüter-Position, beim DFB-Team wurde er bereits von Marc-André ter Stegen und auch Urbig ersetzt.

Wer startet gegen Viking Stavanger?

Der 23-Jährige gilt als mögliche zukünftige Nummer eins beim FCB, muss sich aber noch hinter Neuer anstellen. Ändert sich das nun in der Champions League? Der Keeper selbst beantwortete die Nachfrage nach dem 2:2 so: "Ich habe eine Vorahnung."

Der Gegner am Dienstag (21 Uhr/live Sky) heißt Viking Stavanger. Die Norweger schafften es zum ersten Mal in ihrer Geschichte in eine Gruppen/Liga-Phase der Königsklasse, verloren am 1. Spieltag bereits 3:1 gegen Stuttgart, die wiederum mit 1:5 gegen die Bayern untergingen. Der Klassenunterschied ist enorm.

Eberl: "Gibt nicht irgendwas zu rütteln"

Deshalb hätte Urbig in dieser relativ risikolosen Partie regulär eventuell seinen Einsatz bekommen. Nun wird die Position zum Politikum.

Jonas Urbig feierte unter Jürgen Klopp sein DFB-Debüt © IMAGO/Nico Herbertz

"Da gibt’s jetzt überhaupt nicht irgendwas zu rütteln, nur weil Manu jetzt den Fehler gemacht hat", betonte Sportvorstand Max Eberl, ebenso wie den Umstand: Neuer ist "trotzdem unsere Nummer eins".

Selbst Buffon musste Spielzeit reduzieren

Gerade um diesem den Rücken zu stärken und ihm gegen einen leichten Gegner Selbstvertrauen zu verschaffen, könnte der 40-Jährige nun erst recht starten.

Früher oder später werden Neuer und Bayern München aber die Zeichen der Zeit erkennen müssen. Gianluigi Buffon spielte beispielsweise zwar bis 45, war aber bereits fünf Jahre zuvor keine unumstrittene Nummer eins mehr, abgesehen von seiner Zeit bei Parma – in Italiens zweithöchster Spielklasse, der Serie B.