Im vergangenen Jahr war die Aufregung groß, als die AUA neue Tarife eingeführt hatte. Seit kurzem ist im billigsten Tarif nur noch ein persönlicher Gegenstand im Flugzeug erlaubt. Wer mit Handgepäck fliegen möchte, muss bereits einen Aufpreis zahlen.
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Das dürfte sich nun eine andere Fluggesellschaft zum Vorbild genommen haben. Denn bei der australischen Billig-Linie Jetstar wird ab 2. Februar 2027 das Handgepäck völlig gestrichen. Bisher war die Mitnahme eines Gepäckstücks bis zu 7 Kilo erlaubt, ab nächstem Jahr ist wie bei der österreichischen Fluglinie nur noch ein persönlicher Gegenstand erlaubt, der unter den Vordersitz passt.
Neuer Blickwinkel
Die Fluglinie argumentiert damit, dass man künftig mehr auf die Größe des Gepäcks achten möchte. Durch den Wegfall des Handgepäcks soll vor allem weniger Zeit beim Ein- und Aussteigen verloren gehen.
Für Reisende ist es allerdings viel mehr eine Kostenfalle. Wer mit Handgepäck oder einem aufgegebenen Koffer reisen will, muss einen entsprechenden Aufpreis zahlen. In Australien gehen die Wogen bereits hoch. Kritik an den einhergehenden Zusatzgebühren wird als Schikane für Urlauber gesehen.