Auch Katzer-Kritik

"Wann werden sie ihn los?" Rapid-Fans gegen Hofmann

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Rapids neuer Technischer Direktor Wolfgang Fiala begrenzt künftig die Aufgaben von Geschäftsführer Steffen Hofmann – und die Fans freuen sich.
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Als Spieler eine der größten Legenden beim SK Rapid, arbeitet sich Steffen Hofmann seit seinem Karriere-Ende durch verschiedene Stationen bei seinem Verein, ohne ein Zuhause zu finden.

Co-Trainer bei Rapid II, Interimscoach bei den Profis, Sportkoordinator und mittlerweile Geschäftsführer lesen sich seine Positionen.

Fiala, der von der SV Ried kam, soll sich künftig um die Bereiche Performance & Health (u. a. Athletik, Medizin oder Sport- und Teammanagement), die Spielerentwicklung und Durchlässigkeit von Akademie bis zu den Profis, Trainer-Entwicklung und auch die Entwicklung einer Philosophie im Verein kümmern. Damit beschränkt er die Aufgaben und auch Befugnisse von Hofmann und auch Sportdirektor Markus Katzer.

Rapid-Legende unter Druck

Sehr zur Freude der grün-weißen Fans, die im Internet ihrem Frust und ihrer Erleichterung freien Lauf lassen und dabei nicht wenig gegen die zwei Personalien schießen.

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"Steffi war ein toller Fußballer, ist aber leider ein miserabler Manager. Immerhin... Rapid ist jetzt draufgekommen, nach 8 Jahren!", schreibt ein Fan auf Facebook. Ein anderer nennt die Stelle des 45-Jährigen einen "klassischen Versorgungsposten wie in der Politik" und er sei eher ein "Sprecher und Gesicht".

In diese Kerbe schlägt auch ein anderer, der ihn für "Beschwichtigung nach Ausschreitungen zuständig" sieht. Aber auch weniger schöne Kommentare lassen sich finden: "Was macht nun Hofmann? AMS?" oder "Steff hat auf einem GF-Posten gar nichts verloren, das ist die nüchterne Wahrheit."

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"Steffi als 'Sprecher der...', werden sie ihn endlich langsam los? Was kommt als Nächstes? Sprecher der Parkplatzwächter vom Block West?", gibt sich ein weiterer Fan kritisch.

Auch Markus Katzer gerät unter Beschuss

Doch nicht nur der Deutsche, auch Markus Katzer bekommt ordentlich sein Fett ab. "Viel kann er sich wohl nicht mehr erlauben, der Katzer", sieht einer Fiala als möglichen Nachfolger.

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Weitere Poster hoffen vor allem auf eine Entlastung, denn das "alles war ihm anscheinend einfach zu viel" und obendrein sei er "nicht gut genug". Manch einer plädiert auch für Fiala statt Katzer, oder diesen zu einem "Transferspezialisten" zu degradieren. Ein anderer ist besorgt, weil Katzer "noch immer die Kaderplanung macht".

Allerdings betont die Mehrheit der Fans auch, dass der neue Mann Katzer und Hofmann schlichtweg unter die Arme greifen soll, ohne diese direkt zu entmachten. Wie genau sich die Agenden in Realität aufteilen, wird wohl erst die Zukunft zeigen.