Im Haushalt gibt es Schwämme für unterschiedliche Aufgaben: Einer kommt beim Abwasch zum Einsatz, ein anderer beim Reinigen der Arbeitsfläche und wieder ein anderer vielleicht im Badezimmer. Doch wenn die Schwämme ähnlich aussehen, kann es schnell passieren, dass man versehentlich zum falschen greift. Genau hier kommt ein simpler Trick ins Spiel: die Ecke abschneiden.
Der Trick gegen Verwechslungen
Wer eine Ecke seines Küchenschwamms abschneidet, kann ihn auf den ersten Blick von anderen Schwämmen unterscheiden. Statt sich allein auf die Farbe oder den Ablageort zu verlassen, erkennt man durch die veränderte Form sofort, wofür der Schwamm gedacht ist.
So kann beispielsweise ein Schwamm mit abgeschnittener Ecke ausschließlich für bestimmte Oberflächen verwendet werden, während ein unversehrter Schwamm für den Abwasch reserviert bleibt. Welche Form für welchen Zweck steht, lässt sich individuell festlegen.
Warum das für die Hygiene wichtig ist
Küchenschwämme kommen mit Essensresten, Fett und Feuchtigkeit in Kontakt. Dadurch können sich in ihnen Mikroorganismen vermehren. Werden Schwämme für unterschiedliche Bereiche verwendet, besteht die Gefahr, dass Keime und Schmutz von einer Oberfläche auf eine andere übertragen werden.
Besonders wichtig ist deshalb, Schwämme für unterschiedliche Aufgaben klar voneinander zu trennen. Ein Schwamm, der beispielsweise für stark verschmutzte Flächen verwendet wird, sollte nicht anschließend für Geschirr oder andere Bereiche mit Lebensmittelkontakt zum Einsatz kommen.
Das Abschneiden einer Ecke macht einen Schwamm zwar nicht hygienischer und entfernt auch keine Keime. Es hilft aber dabei, Verwechslungen zu vermeiden und die Schwämme konsequent getrennt zu verwenden.