Toni Polster

Was unser Gegenspieler Messi voraus hat

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Warum sollen wir Argentinien nicht in die Knie zwingen?
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Wenn wir gegen Argentinien spielen, dann kommen bei mir sofort Erinnerungen auf - an die Zeit, als ich gegen den Argentiniens Messi von damals spielen durfte: gegen Diego Maradona.

Ich tippe auf 1:1 - wie 1990 in Wien

Wir kannten uns aus Italien. Nachdem mir mit Torino das Kunststück gelang, Napoli aus dem Cup zu werfen (wobei ich das Siegestor schoss), kam Diego beim Testspiel in Wien 1990 auf mich zu - ich hatte offensichtlich Eindruck auf ihn gemacht. Wir konnten den Argentiniern übrigens ein 1:1 abringen - ein Ergebnis, das ich auch heute für möglich halte. Sie wissen ja, ich bin durch und durch Optimist inklusive positiver Blutgruppe. So ein Optimismus würde uns auch heute guttun.

Konny Laimer als Kettenhund

Also wie können wir Messi stoppen? Wir dürfen nicht in Ehrfurcht erstarren. Die Idee von ORF-Experte Helge Payer, Konrad Laimer als Kettenhund auf den Zauberer anzusetzen, finde ich nicht schlecht. Konditionell ist Konny Messi sogar überlegen - mir fallen nur wenige Spieler ein, die da mit unserem Mittelfeldmotor mithalten könnten.

Um noch einmal auf Maradona zurückzukommen: Mein Torino-Kollege Giacomo Ferri hat mir erklärt, dass er als Maradona-Gegenspieler immer besonders aufgepasst hat, "weil eine Legende holzt man nicht um". Ich bin gespannt, wie gut Laimer auf Messi aufpasst.

Abgesehen von Messi müssen wir die ganze argentinische Mannschaft gemeinschaftlich ausschalten. Lästig sein. Stören, wo es geht und auf Konterchancen lauern.

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Ich weiß, das alles ist schnell reingetippt in so eine Kolumnenspalte. Aber wer weiß: Vielleicht gelingt uns ja wirklich die Sensation!