Ein Rohrbruch beim Versorger "SES Water" beeinträchtigt derzeit die Wasserversorgung in beiden Terminals des Airports erheblich, wie die britische "Sun" online berichtet. Während die Gastronomiebetriebe im Nord-Terminal keine Speisen oder Getränke mehr ausgeben können, bleiben auch zahlreiche Sanitäreinrichtungen abgesperrt. Der Flugbetrieb läuft nach offiziellen Angaben jedoch ohne Einschränkungen weiter.
Ursache liegt bei externem Versorger
Ein Sprecher von "SES Water" bestätigte den Vorfall gegenüber "The Sun" und erklärte, dass Teams vor Ort an einer raschen Reparatur der beschädigten Leitung arbeiten. Von den Problemen sind neben dem Großflughafen auch Teile der Regionen Surrey, Kent und London betroffen. Ein Flughafensprecher bat die Reisenden um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und kündigte weitere Updates an.
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Passagiere berichten von unhaltbaren Zuständen
Fluggäste äußerten in sozialen Netzwerken ihren Unmut über die Situation. Augenzeugen berichteten, dass selbst Wasserspender außer Betrieb seien und Gäste an geschlossenen Restaurants abgewiesen wurden. Einige Passagiere verglichen die Zustände in den verbliebenen Toiletten bereits mit Sanitäranlagen auf Festivalgeländen. So sagt etwa eine Quelle gegenüber "Sun": "Auch die Wasserspender waren nicht in Betrieb. Die Leute behandeln die Toiletten wie Dixi-Klos auf einem Festival – das wird bald zur echten Seuchengefahr."
Zweiter Vorfall innerhalb weniger Wochen
Bereits am 26. Juli kam es am Flughafen Gatwick zu einem ähnlichen Problem. Damals führte ein Stromausfall in einem Wasserwerk in Südostengland zu niedrigem Wasserdruck und einem Versorgungsausfall. Reisende kritisierten die Zustände damals als "schändlich", als Getränkeautomaten leer waren und Sanitäranlagen verschmutzten.
Pannenflughafen Gatwick: Außerdem wurden Anfang August Fluggesellschaften gewarnt, dass dem zweitgrößten britischen Airport der Treibstoff ausgehe, was bei Tausenden Passagieren Ängste vor einem Reise-Chaos in der Urlaubszeit schürte.