Der gigantische 110-Milliarden-Dollar-Deal zwischen Paramount und Warner Bros. Discovery steht unmittelbar vor dem erfolgreichen Abschluss.
Für den österreichischen Spitzenmanager Gerhard Zeiler bedeutet das grüne Licht aus den USA nicht nur den finalen Meilenstein einer beispiellosen Medienkarriere, sondern auch eine Sonderzahlung von rund 100 Millionen Dollar.
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Klagen beigelegt: Kartellhürden in den USA weg
Nach monatelangem Tauziehen hat der Unterhaltungskonzern Paramount die letzten entscheidenden Blockaden für die historische Firmenübernahme aus dem Weg geräumt. In den Vereinigten Staaten erzielte der Konzern eine umfassende Einigung mit insgesamt zwölf US-Bundesstaaten, die den Zusammenschluss ursprünglich mit einer Wettbewerbsklage stoppen wollten.
Zudem konnte ein erbitterter Streit mit der Gewerkschaft der Drehbuchautoren beigelegt werden, womit die juristischen Barrieren endgültig gefallen sind.
Mit diesem Meilenstein entsteht einer der mächtigsten Medienkonzerne der Weltgeschichte. Und: Der renommierte US-Nachrichtensender CNN wandert unter die Kontrolle der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison, der als prominenter Unterstützer von US-Präsident Donald Trump gilt.
Zeiler im Zentrum der innenpolitischen Debatte
Parallel zu den globalen Wirtschaftsmeldungen sorgt der Name Gerhard Zeiler auch in Österreich für beträchtliche Schlagzeilen. Zeiler wird in politischen Kreisen wiederholt als möglicher Nachfolger des krisengebeutelten Parteichefs Andreas Babler an der Spitze der SPÖ gehandelt.
Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bestätigte nun offiziell persönliche Kontakte: Er habe sich mit Zeiler per SMS ausgetauscht, ein direktes Treffen finde in der kommenden Woche statt.
Doskozil sparte dabei nicht mit deutlichen Worten zur bundespolitischen Lage: "Die Umfragewerte sind eine Katastrophe, da kann man sicher nicht zur Tagesordnung übergehen."
Ob Zeiler nach dem 100-Millionen-Erfolg in den USA tatsächlich das Wagnis Bundespolitik eingeht, bleibt eines der spannendsten Themen der kommenden Wochen.