Showdown in Atlanta

Wegen Messi: Drastische Änderungen vor WM-Halbfinale

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Ausgerechnet vor dem entscheidenden Halbfinale zwischen Argentinien und England könnte es zu drastischen Änderungen kommen.
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Am Mittwoch (ab 21 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) ist es so weit: Titelverteidiger Argentinien trifft im WM-Halbfinale auf das Star-Ensemble aus England. Während die "Albiceleste" hofft, erstmals seit Brasilien 1962 den WM-Titel zwei Mal in Folge zu gewinnen, wollen die "Three Lions" zum zweiten Mal nach 1966 den Fußball-Thron besteigen.

Der Weg von Argentinien ins Finale war vermeintlich leichter. Dennoch mühte man sich mit zwei Verlängerungen gegen Kap Verde und die Schweiz sowie dem späten Comeback gegen Ägypten unter die letzten vier Nationen.

Das Herz der Südamerikaner ist Lionel Messi, der im Turnierverlauf bereits acht Tore erzielen konnte und gemeinsam mit Frankreich-Star Kylian Mbappé die Torschützenliste anführt. Doch genau wegen des 39-Jährigen könnte es beim bisher härtesten Gegner zu drastischen Änderungen kommen.

Scaloni plant Änderung

Wie mehrere argentinische Medien berichten, hat Teamchef Lionel Scaloni im Vorfeld des Krachers im Training mehrere Formationen ausprobiert. Um "Altmeister" Messi zu entlasten, spielte man bisher im Mittelfeld mit vier zentralen Mittelfeldspielern. Fernández, Rodrigo de Paul, Alexis Mac Allister und Leandro Paredes wurden zu den Dauerläufern der "Gauchos", damit "Boss" Messi die nötige Ruhe bekommt, um in den entscheidenden Momenten fit zu sein.

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In allen Spielen ging Lionel Messi 47 Prozent der Zeit über den Platz, kein anderer Feldspieler war länger als "Spaziergänger" auf dem Platz. Doch ausgerechnet vor dem Schicksalsspiel könnte Scaloni das bisherige Erfolgsrezept ändern.

Argentinien-Oldies gefordert

Hintergrund ist auch, dass sein Team mit einem Durchschnittsalter von 29,2 Jahren deutlich älter ist als die "Three Lions" (27,4 Jahre) und nach den vermehrten Überstunden der vergangenen Wochen einige Spieler schon müde sein könnten.

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Weiters soll es der Plan sein, mit Giuliano Simeone oder Thiago Almada mehr Druck über die Flügel aufzubauen und vom herkömmlichen 4-4-2-System abzurücken.