Auf einem Instagram-Bild wurde in seinem Spind unlängst eine Dose mit tabakfreien, oralen Nikotinbeuteln gesichtet.
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Bewältigungsmechanismus für die Spieler
Diese Beutel sind unter Fußballern sehr beliebt. Dr. Michael Bennett, Direktor für Spielerwohlbefinden bei der PFA, erklärt in einer Studie, dass sie von Spielern oft als "Bewältigungsmechanismus, um mit den wachsenden Anforderungen des Spiels umzugehen" genutzt werden. Er warnt jedoch auch davor, dass "viele sich ihrer Auswirkungen und suchterzeugenden Eigenschaften nicht voll bewusst sind".
Jahrelange Gefängnisstrafe bei Schmuggel
Während die Produkte in den USA und England legal sind, hat die französische Regierung sie am 1. April streng verboten. Der Besitz, Import, Verkauf und die Herstellung sind mittlerweile illegal – Ausnahmen gelten lediglich für medizinische Produkte. Wer beim Schmuggeln durch den französischen Zoll erwischt wird, muss mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren rechnen.
Der Hersteller Zyn warnte unlängst vor der strikten Gesetzeslage: "Selbst wenn Sie ein Tourist sind oder das Produkt außerhalb Frankreichs gekauft haben, ist die Einfuhr in das Land illegal und kann schwere Strafen nach sich ziehen." In einem Artikel stellte das Unternehmen zudem klar: "Strenge Grenzkontrollen werden Teil dieses Verbots sein, wobei der französische Zoll Produkte abfängt, beschlagnahmt und zerstört, die per Post verschickt oder von Touristen mitgebracht werden."
Olise, der bei der WM bisher mit fünf Torvorlagen glänzte, muss die Nikotinbeutel also zwingend in den USA lassen, wenn er nach dem bevorstehenden Spiel um Platz drei mit der Nationalmannschaft sicher die Heimreise antreten möchte.