Aus Glut gerettet

Wenn kleine Tiere der Hitze nicht mehr standhalten

© Georg Mayer
Die Hitze macht selbst den stärksten Geschöpfen zu schaffen. In der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee kämpft das Team von VIER PFOTEN Tag für Tag um kleine Leben, die der Sommer an seine Grenzen bringt.
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Täglich kommen 20 bis 30 Hitzeopfer, viele davon müssen stündlich gefüttert werden.

Herzzerreißend. Besonders die Jüngsten trifft es hart. Jungvögel flüchten vor der glühenden Hitze in ihren Nestern und stürzen dabei hilflos zu Boden. Manche können noch nicht fliegen – und werden von ihren Eltern am Boden nicht mehr weiter versorgt. „Zahlreiche Patienten kommen völlig entkräftet und ausgetrocknet bei uns an", erzählt Tierpflegerin Verena Vogt mit spürbarer Sorge in der Stimme.

Tierpfleger kämpfen für jedes Leben

Stiller Kampf. Anders als wir können Vögel nicht schwitzen. Sie hecheln mit offenem Schnabel, kämpfen still gegen die Hitze an. Das Team stellt unermüdlich frische Wasserschalen bereit – ein kleiner Trost inmitten der Erschöpfung. Vogt bittet eindringlich: Wer einen geschwächten Vogel findet, solle ihm kein Wasser einflößen, sondern ihn so rasch wie möglich in sichere Hände bringen.

Haringsee: Stille Helden im Kampf gegen die Hitze

Kleine Helfer gesucht. Jeder kann etwas beitragen. Eine flache Schale, ein Stein als Landehilfe, täglich frisches Wasser im Schatten – so wird der eigene Garten zur Rettungsinsel für durstige, erschöpfte Geschöpfe.

Fazit: Während die Sonne gnadenlos brennt, kämpfen in Haringsee engagierte Menschen unermüdlich für jedes einzelne gerettete Federleben.