Erbe wird geteilt

Wer bekommt das Immo-Vermögen von König Harald?

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Nach dem Tod von König Harald im August 2026 wird nun sein Nachlass geregelt. Neben einem Privatvermögen stehen auch drei Freizeitresidenzen zur Aufteilung an.
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Der Tod von König Harald im Ende August 2026 hatte unmittelbare Auswirkungen auf seine Familie: Aus Prinz Haakon wurde sogleich König Haakon. Während die Thronfolge damit geklärt ist, wird eine andere Angelegenheit erst jetzt geregelt, nämlich das Privatvermögen und die Hinterlassenschaften des verstorbenen Monarchen.

Millionenerbe und drei Anwesen

Wie "Se og Hør" berichtet, hinterlässt König Harald ein Privatvermögen von mehreren Millionen sowie die drei Freizeitresidenzen Kongsseteren, Mågerø und Prinsehytta. Nach norwegischem Erbrecht zählen seine Witwe Königin Sonja sowie die gemeinsamen Kinder König Haakon und Prinzessin Märtha Louise zu den Erben. Trotz des höheren Rangs von Haakon stehen den beiden Kindern gleichwertige Anteile zu.

König Haakon und Prinzessin Märtha Louise © Getty Images

Ungewissheit über ein Testament

Die grundlegende Frage bei der Aufteilung ist, ob König Harald ein schriftliches Testament hinterlassen hat. Königshaus-Expertin Caroline Vagle vermutet, dass der Monarch seine Erbmasse selbst geregelt hat, möglicherweise um auch seinen Enkelkindern etwas zu hinterlassen.

Bereits überlassene Immobilien im Fokus

Schon zu Lebzeiten hatte Harald seinen Kindern Immobilien überlassen: Märtha Louise erhielt 2001 das Landhaus Bloksbjerg, das sie 2020 für 26 Millionen Kronen verkaufte. König Haakon bekam das Anwesen Skaugum, das der Familie bis heute als Wohnsitz dient. An wen die verbleibenden Anwesen gehen, wird sich zeigen, während finanzielle Details geheim bleiben dürften.