Kürbis schneiden, Kerne entfernen und dann erst einmal zum Schäler greifen? Das ist bei vielen Sorten gar nicht nötig. Einige Kürbisse haben eine so dünne und essbare Schale, dass man sich das mühsame Schälen komplett sparen kann. Bei anderen wird die Schale auch nach dem Garen zäh und sollte besser entfernt werden.
Hokkaido: Schäler kann in der Schublade bleiben
Der Hokkaido-Kürbis ist der Klassiker für alle, die keine Lust auf Schälen haben. Seine Schale ist essbar und wird beim Kochen, Backen oder Rösten weich. Deshalb kann sie problemlos mitgegessen werden. Einfach den Kürbis gründlich waschen, halbieren, Kerne entfernen und anschließend weiterverarbeiten. Besonders praktisch ist das bei Kürbissuppe: Schale dranlassen, alles gemeinsam kochen und anschließend pürieren.
Butternut: Die Schale ist essbar, aber hart
Beim Butternut-Kürbis sieht die Sache etwas anders aus. Auch seine Schale kann grundsätzlich gegessen werden. Allerdings ist sie deutlich härter und wird nicht bei jeder Zubereitungsart angenehm weich. Für eine Suppe oder ein Püree kann man sie theoretisch mitkochen. Wer besonders cremige Ergebnisse möchte, ist aber meistens besser beraten, den Butternut zu schälen. Beim Rösten gilt ebenfalls: Wer die Schale nicht mag, sollte sie entfernen.
Muskatkürbis: Lieber schälen
Der Muskatkürbis gehört zu den großen Kürbissorten und hat eine vergleichsweise dicke, feste Schale. Hier lohnt sich der Schäler beziehungsweise ein scharfes Messer. Die Schale wird beim Garen nicht so angenehm weich wie beispielsweise beim Hokkaido. Dafür lässt sich das Fruchtfleisch vielseitig verwenden, etwa für Suppen, Pürees, Currys oder Kürbisgnocchi.
Spaghettikürbis: Schale bleibt dran
Beim Spaghettikürbis wird überhaupt nicht versucht, die Schale vor dem Garen zu entfernen.Der Kürbis wird normalerweise halbiert und mit der Schale gegart. Anschließend lässt sich das fadenförmige Fruchtfleisch mit einer Gabel herauslösen.
Die Schale selbst wird nicht mitgegessen.
Acorn Squash: Schale kann mitgegessen werden
Auch beim Acorn Squash bzw. Eichelkürbis ist die Schale grundsätzlich essbar und wird beim Garen weich. Gerade wenn die Kürbishälften im Ofen geröstet werden, kann sie einfach dranbleiben. Sie wird allerdings nicht von allen als angenehm empfunden, hier entscheidet also der persönliche Geschmack.
Und was ist mit Riesenkürbissen?
Bei großen Kürbissorten ist die Schale meist sehr fest und hart. Sie wird in der Küche deshalb normalerweise entfernt.