LASK "vorsichtig"

Wie Rangnick beim Kalajdzic-Transfer nachhalf

© GEPA pictures/ Christian Walgram
Der LASK kann auf viele verschiedene Arten gewinnen. Das haben die Linzer am Dienstag mit ihrem in Überzahl mühevoll erkämpften 3:1 beim WAC unter Beweis gestellt.
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Saisonübergreifend war es der neunte Bundesliga-Sieg in Folge, sichergestellt nach einer Kabinenpredigt von Trainer Dietmar Kühbauer. Sein Team scheint für die Champions-League-Premiere nächsten Dienstag bei AEK Athen gerüstet - auch wenn das Comeback von Rückkehrer Sasa Kalajdzic noch auf sich warten lässt.

Kalajdzic, den die Oberösterreicher am Wochenende fix aus Wolverhampton verpflichtet hatten, stand in Wolfsberg wie angekündigt noch nicht im Kader. Die letzten Wochen seien stressig gewesen und "das letzte, was ich brauche, ist mit Stress zu spielen", so der 29-Jährige.

Ob es für einen Einsatz zum Auftakt der Königsklasse reicht?

Kühbauer: "Wäre der falsche Ansatz"

"Entscheidend ist immer der Spieler", betonte Kühbauer auf Sky. "Ich glaube nicht, dass es so weit geht, dass er Starter ist oder über 90 Minuten spielen kann. Das wäre der falsche Ansatz, auch wenn er letztes Jahr fantastisch gespielt hat."

Sieben Tore und elf Assists hatte Kalajdzic in der Vorsaison als einer der Schlüsselakteure bei Meistertitel und Cupsieg beigesteuert, damals noch als Leihspieler.

Seit Sonntag ist der ÖFB-Teamstürmer, den in seiner Karriere schon drei Kreuzbandrisse zurückgeworfen haben, wieder in Linz. "Er ist im Training, aber er hat kaum Spiele gehabt", erinnerte Kühbauer. "Wir müssen vorsichtig sein und müssen genau schauen, dass wir ihn so hinbringen, dass er wieder seine Stärke für uns ausspielen kann."

Rangnick überzeugte Kalajdzic

Bei seiner Vorstellung am Mittwoch sprach Kalajdzic erneut über seine Entscheidung. Der LASK sei "vom Gesamtpaket das Beste" denn "ich weiß, was ich hier hab".

Neben der Konstanz sowie dem "Bonus" und "Pluspunkt" Champions League, war auch noch ein anderer Faktor wichtig: Das Nationalteam.

Der ÖFB-Kicker sprach auch mit Teamchef Ralf Rangnick: "Er hat gesagt, dass ihm die Idee gefällt. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass Didi hier verlängert hat. Das hat mein gutes Gefühl bestätigt."

Doppelpack Cup und Königsklasse

Die nächste Chance für einige Spielminuten besteht im ÖFB-Cup am Samstag (15.30 Uhr) beim Deutschlandsberger SC. Erst nach dem Auftritt beim Regionalligisten will sich Kühbauer intensiv mit der Champions League beschäftigen.

"Wir haben Deutschlandsberg. Das ist ein Cup, wo man wieder etwas gewinnen kann", erklärte der Doubletrainer aus dem Burgenland. "Aber natürlich haben wir AEK schon beobachtet und wissen um ihre Fähigkeiten."